Mittwoch, 30. März 2011

Spring Carnival

 Last weekend we had Spring Carnival in Galena. It was right in front of our house on the frozen Yukon River :-)
We had a good time and it was really good to get to know the community better. Following some commented pics.

 We had some dog sled races. Silke helped out some friends taking care of the dogs after the race.

 Another sport was snowshoe racing. Finn did well with the second place. The most important point was probably getting up again quickly after falling several times.

 Martin attended the 5 mile snowshoe race. He trained really hard the day before for 30 minutes ;-)
Goal was to cross the finish line, which he did after 69 minutes and made the 8th place.

During the weekend Martin was in charge as time keeper for the dog sled races.

Martin didn´t attend the dog sled race, but he had an experience a few weeks ago. A friend asked him if he could help to train his dogs. He was willing to do that even though they had some language problems, since Martin can´t speak sign language (his friend is deaf) and there was no written manual... Another friend gave him an important advice a week before "No matter what, hold on!" So Martin did that a few times, when he bumped trees and the sled flipped over a few times. But after a difficult beginning he enjoyed it.

Finn celebrated his 6th birthday at the end of March. We had a nice dinosaur birthday party with many friends.

A month ago Finn had a science fair project together with his friend at the kindergarten (will the balloon rise, if we use yeast, sugar and warm water?).

Mittwoch, 9. März 2011

Holz, Teens und Schneehühner

Der letzte Eintrag ist schon etwas her. Grund dafür ist, dass gerade Zeit zum Holz schlagen ist. Jede freie Minute in der Freizeit bin ich draußen im Wald und schlage Holz bis voraussichtlich Mitte April kann man noch mit dem Schneemobil draußen auf dem Yukon fahren und das Holz nach Hause transportieren. Minimum für nächstes Jahr sind 40 Festmeter! Doch wie soll das funktionieren? Wir haben kein Schneemobil und keinen Transportschlitten? Nun, unser Vater versorgt uns. Ein Kollege aus der Nachbarortschaft (2,5 h mit dem Schneemobil  von hier entfernt, musste nach Anchorage zu seiner Frau. Die ist dort gerade in medizinischer Behandlung. Da ein Flugzeug der Airline ausgefallen ist, musste er mit seinem Schneemobil nach Galena fahren. Er bot mir an, sein Schneemobil zu benutzen, sooft ich es brauche. Und der Transportschlitten? Ein Freund aus der Kirche ist für drei Wochen in Anchorage und braucht seinen Schlitten nicht! So kann ich ihn benutzen. Letzte Woche ging mir das Öl für das Schneemobil aus. Ich stoppte bei einem Freund und fragte, ob er mir ein wenig Öl leihen kann. Hm, just an diesem Tag hatte er ein Paket mit Ersatzteilen für sein Schneemobil bekommen, hatte dem Versender aber extra gesagt, dass er diesmal kein Öl braucht, wie letztens. Sie taten trotzdem welches rein, worüber er sich sehr geärgert hat. Aber nur so lange, bis ich kam und nach Öl fragte. Da verstand er warum... Unser Schöpfer versorgt uns gut, Tag für Tag. Augenblicklich habe ich vielleicht 10 Festmeter...  Heute gab es noch einen Bonus drauf, auf dem Weg nach Hause mit einem Schlitten voll Holz im Schlepptau kamen mir ein paar Schneehühner vor die Flinte. Neunmal fand die Kugel ihr Ziel und morgen steht zur Abwechslung mal Geflügel auf dem Speiseplan, garantiert Bio und keine Käfighaltung :-)
Anknüpfend zum letzten Beitrag, meinem Finger geht es schon wesentlich besser. Danke für alle Gebete. Die volle Heilung dauert noch, aber die Chancen stehen gut, dass ich ihn wie vorher benutzen kann. Betreffs des Teentreffens, was ich erwähnte, letztes Mal waren 14 Teens da, kommenden Sonntag treffen wir uns wieder.
An der Sonne merkt man, dass der Frühling bald kommen muss, auch wenn die ersten Blätter erst Anfang Juni zu sproßen beginnen. Aber die große Dunkelheit ist vorbei. Mittlerweile geht die Sonne kurz nach 8 auf und kurz nach 19 Uhr unter. Zum Vegleich, Ende Dezember ging die Sonne gegen halb 12 auf und kurz nach 15 Uhr wieder unter. Auch wenn wir heute Morgen noch -28° hatten, hatte es am Nachmittäg nur -4° Celsius.

Jeder tote Baum wird abgeholzt, wir brauchen dringend Holz zum Sofort-Verheizen.
Parallel dazu schlage ich frische Birke für nächsten Winter.

Fette Beute, 9 Schneehühner

Silke beim ausnehmen
Ganz schön flauschig

Kein Kino hier draußen, kein Fernsehen im Haus - dafür Nordlichter. Gestern um 10:30 die letzte Holzladung für den Ofen im Schuppen hinterm Haus kamen die Nordlichter. Also haben wir schnell Finn geweckt. Hat sich gelohnt - ein grün-blau-rotes Band von Osten bis Westen und die Nordlichter haben getanzt wie verrückt.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Back from Anchorage

 Alaska Range auf dem Rückflug nach Galena, hinten rechts Denali, links Mount Foraker

Sonntag Nachmittag kamen wir zurück aus Anchorage. Wir hatten 48 Stunden Zeit zum shoppen, 36h davon haben wir im Auto und in Geschäften verbracht. In einem Geschäft konnte man die Lebensmittel etc. vorher online bestellen, dann müssen die Sachen vor Ort nur noch abgeholt werden und wir gewinnen wertvolle Zeit. Die Logistik hatte aber was vergeigt und die Sachen waren nicht da. So haben wir dann ein Mittagessen spendiert bekommen, In der Zwischenzeit wurden dann die Sachen für uns rausgesucht. Sehr nett, denn wir hätten uns sonst keine Zeit zum Essen genommen. Auf dem Rückflug hatten wir dann einen klaren Ausblick auf die Alaska Range mit Denali/Mount McKinley, einfach gigantisch. Silke hat davon nichts mitbekommen, denn sie ist in Anchorage geblieben. Ende der Woche beginnt eine Freizeit für Ladies, die in Bush-Alaska arbeiten (Bush heißt: keine Straßenanbindung). So sparen wir uns einen Flug. Denn von Galena nach Anchorage zahlen wir ungefähr soviel wie von Anchorage nach Deutschland!! Und nun kommt das Beste. Der Flug von Galena nach Anchorage Hin- und Rück wurde von "Iliamna Air Taxi" geflogen. Die hatten gerade in Galena zu tun. Der Eigentümer (glaubt auch an Jesus) hat uns angeboten uns auf dem Rückweg mit zu nehmen - und am Sonntag wieder zurück zu fliegen, da er in Galena wieder eine Gruppe abholen muss. Unser Herr versorgt uns schon wunderbar - und vielen Dank Iliamna Air Taxi!

Finn ist vor drei Wochen in eine Glassscherbe getreten. Der Fuss ist gut verheilt aber es tat immer noch weh. Vergangenen Montag waren wir dann in der kleinen Klinik in Galena und es stellte sich heraus, dass noch
Glas im Fuss ist (ja sie haben hier sogar ein Röntgengerät :-) Also wurde geschnitten, aber zehn Minuten vergeblich gesucht und danach wieder zugenäht. Jetzt warten wir drauf, dass der Splitter von selbst raus kommt. Aber Finn hält sich wacker. Derweil hat sich Papa beim installieren der Wohnzimmerlampe übelst in den linken Zeigefinger geschnitten. Aber der Finger ist noch dran und zappelt noch. Die Holzsägearbeiten verschieben sich aber dadurch nach hinten. Die Männer des Hauses sind also etwas gehandicapt und die Frau des Hauses ist nicht da...

Ansonsten ist alles in Ordnung. Alle zwei Wochen arbeitet Martin bei "Young Life", eine Jugendorganisation die  besonders Schulkinder mit den guten Botschaft von Jesus erreichen möchte. Sonntag Abend hatten wir ein erstes Treffen für Teens, die noch mehr Interesse an Jesus und der Bibel haben. Es kamen 9 Jugendliche und wir haben uns über ein Kamel und ein Nadelöhr unterhalten.

Denali, 20,320 feet (6,194 m)

Mittwoch, 26. Januar 2011

Fire

Last Saturday, Silke was sewing with some Ladies at the University of Fairbanks Building (blue building on the picture) here in Galena. Suddenly they could see black smoke coming out from the neighbor building, which is the community school. They called 911 and the fire department was coming. Finn and I were home, we heard the fire sirene but we had no clue what was going on. When Silke came home, she told us and I drove to the school to help out. Many people from Galena were helping. It was a challenge because the temperatures were around -50° F! Water is freezing soon. The Water Truck was driving up and down and we had to bring the hose in and out for freezing reasons. Water on the cloth is freezing immediately. We could´t rescue the house, the whole building burned down. We just could control the fire and get sure, that another neighbor house (around 4 yard away) would not also burn down. Thanks God, nobody got hurt.

Vergangenen Samstag war Silke mit ein paar Frauen nähen (blaues Gebäude im Vordergrund). Plötzlich entdeckten sie schwarzen Rauch, der aus dem Nachbargebäude kam. Kurz daruf schossen meterhohe Flammen heraus. Sie verständigten umgehend die Feuerwehr, die versuchte, den Brand zu löschen. Finn und ich waren zu Hause. Wir hörten die Sirene, wußten aber erst Bescheid, als Silke wieder daheim ankam. Ich fuhr hin, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Viele Leute aus Galena halfen mit. Es war eine Herausforderung bei -43° Celsius. Das Wasser friert sofort. Der Wasser-Lastwagen fuhr in und her in der Zwischenzeit mussten die Schläuche reingebracht warden, da sie sonst einfrieren. Wasser auf der Kleidung gefriert sofort. Das Haus war nicht mehr zu retten. Wir konnten nur sicherstellen, dass das Nachbargebäude, knapp 4 Meter entfernt, nicht auch noch nieder brannte. Gott sei Dank kamen keine Menschen zu schaden.




Last week, we have seen our first Northern Lights, not too bright, but fascinating for the first time.

We had to go a little bit out of town, to go away from the light, -40° F that night.
Friday we are flying to town for shopping and we are very looking forward to that :-)

Letzte Woche haben wir unsere ersten Nordlichter gesehen, nicht zu hell, aber cool fürs erste mal. Wir sind ein wenig aus dem Dorf gegangen, weg von den Straßenlaternen, es hatte -40° C. Nächsten Freitag fliegen wir dann endlich shoppen, wir freuen uns schon sehr drauf.

Sonntag, 16. Januar 2011

Life is different



Letztens war der Pilot von Send, unserer Mission vor Ort hier. Er hatte in der Gegend zu tun und war ein paar Tage mit seiner Frau bei uns zu Besuch. So hatten wir die Moeglichkeit einen Arbeitskollegen in Huslia zu besuchen, etwa 40 Flugminuten noerdlich von Galena. Vor dem Abflug mussten wir aber erst das Flugzeug grob ausschaufeln und dann mit dem Wagen auf die Landeflaeche ziehen.
Wir wohnen ca. 1 Meile vom Flughafen entfernt.
Seit Wochen schreiben wir schon an einer Einkaufsliste, denn nach knapp drei Monaten gehen uns die Lebensmittel aus, aber wir bekamen schon Unterstuetzung von Freunden. Die naechste Stadt zum shoppen ist Fairbanks (Stern rechts, gleiche Hoehe zu Galena, links). Anchorage an der Kueste im Sueden kaeme auch noch in frage aber es gibt keinen Direktflug von Galena nach Anchorage, der Flieger geht ueber Fairbanks. In Fairbanks bekommen wir alles an Lebensmitteln u.a. Dingen, die wir brauchen.

Montag, 3. Januar 2011

Happy New Year 2011!


Vielen herzlichen Dank für all eure Grüße in Brief- und Päckchenformat. Päckchen und Pakete brauchen drei Wochen und so haben wir noch den ein oder anderen Gruß zu erwarten. Weihnachten feierten wir wie gewohnt als Familie am Heiligabend. Davor gab es einen Godi in der hiesigen Kirche. Am 1. Weihnachtsfeiertag (hier gibts nur einen Feiertag) waren wir bei einer Indianerfamilie zum Truthahnessen eingeladen. Es war schön und eine gute Gelegenheit die Familie besser kennenzulernen.


Hier seht ihr das Haus, in dem wir wohnen. Das große Fenster neben dem Eingang unten ist das Arbeitszimmer, Wäsche- und Heizraum und ein Gästezimmer. Oben befindet sich die Wohnung mit Wohn-Ess-Raum mit Küchenecke und zwei Schlafzimmern. Falls die Sonne scheint (zwischen 12 und 15 Uhr) haben wir immer Sonne im Wohnzimmer. Durch die großen Fenster haben wir aber auch deftige Heizkosten. Wir haben die Fenster schon, wie üblich hier mit durchsichtiger Isolierfolie abgeklebt und große isolierte Vorhänge davor gehängt. Augenblicklich können wir nur mit Öl heizen. Das wird sich aber definitiv nächsten Winter ändern. Im Spätwinter wird Holz gemacht! Das kleine Fenster oben rechts ist Finns Schlafzimmer. Der blaue Wagen gehört dem Vermieter, das Boot auf der linken Seite dem Vormieter, nur das hier kein falscher Eindruck ensteht ;-) Die Schüssel hinter dem Eingang ist für das Internet, die andere Schüssel im Giebel kann für TV angeschlossen werden, aber wir kommen gut ohne aus. Gestern hatten wir mit -2° C eine Hitzewelle, die sich bis heute Mittag durchgezogen hat. Eine willkommene Verschnaufpause mitten im Winter, das Auge im Sturm könnte man auch sagen.
Diese Woche kommen die Schüler der Bording-Schule wieder aus den Weihnachtsferien zurück geflogen. Damit werden die Abende dann auch wieder voller. Zwei mal war ich schon zum predigen in der Gemeinde dran. Nächsten Sonntag darf ich auch wieder predigen.

Freitag, 17. Dezember 2010

December

 When we look outside the window, sometimes we will see two little kind of rainbows besides the sun.

 Finn is enjoying kindergarten, besides we starting homeschooling.

 During a community bazar we helped out "Young Life" to sell pizza.

 In Germany we would build little shortbread-houses - up hear you are building an iglu (I don´t know why this picture got the wrong way).