Donnerstag, 14. Februar 2013

Galena im Januar


Mitte Januar fliegen wir nach Anchorage zum deutschen Honorarkonsul. Silke und Finn brauchen einen neuen Reisepass für die Visaverlängerung. Die Pause tat uns gut. Silke nutzte die Gelegenheit gleich, mit einer Freundin aus Galena zu einer Wochenendfreizeit für Frauen zu gehen. Eine Woche später ging es dann mit dem Kleinflugzeug wieder nach Galena - dick eingepackt wie der Michelinmann für den Fall der Notlandung.


Finn in Downtown Anchorage. Die Stadt liegt an der Südküste Alaskas. Das Klima ist verglichen mit dem Rest des Landes durch das Seeklima sehr mild.

Zusammen mit Finn gingen wir auf unser erstes Hockeyspiel in Anchorage. Finn bekam sogar den offiziellen Spielpuck nach dem ersten Drittel.

In der Stadt genossen wir auch eine saubere Dusche. Unser Wasserenthärter im Haus wurde vor sechs Wochen zur Reparatur eingeschickt. Er funktionierte schon seit Monaten nicht mehr. Wir hoffen, dass er die nächsten Wochen wieder eingebaut werden kann, damit das Wasser wieder klar wird.
Nein, das Bild zeigt nicht das Badewasser in Anchorage nach monatelanger Badeabstinez. So sieht unsere aktuelle Wasserlage aus.

 Ein Studentencampus in Verbindung mit einer Gemeinde in Anchorage hatte nach Gesprächen mit uns ein Schneemobil-Projekt angetrieben und die Maschine Kirche in Partnerschaft mit SEND North gespendet. Sie ist sie sehr gut geeignet, Holz aus dem Wald zu transportieren - für uns und für andere. Die Maschine hilft uns, unabhängiger zu den Außenortschaften zu fahren.


Auf der Karte seht ihr die Ortschaften, zu denen wir langfristig Kontak aufbauen möchten.
Einen regelmäßigen Kontakt haben wir bereits nach Ruby. Im Sommer wird der Yukon als Wasserstraße benutzt, im Winter als Schneemobilpfad.

 Silke und eine Freundin auf dem Rückflug von Ruby, wo wir einen Gottesdienst hatten.



Am Anfang des Winters konnten wir noch einen kleinen Fluss mit dem Auto langfahren.
Mittlerweile liegt aber zu viel Schnee.

Unsere Sauna wird regelmäßig genutzt. Das erste Thermometer hat nicht lange gehalten, die Temperaturen waren doch zu hoch...

Zu guter letzt ein Bild von unserer Gemeinde in Galena von vor ein paar Wochen.
Frostige Temperaturen von unter -40° C konnten die meisten nicht davon abhalten,
zum Gottesdienst zu kommen.