Last Saturday, Silke was sewing with some Ladies at the University of Fairbanks Building (blue building on the picture) here in Galena. Suddenly they could see black smoke coming out from the neighbor building, which is the community school. They called 911 and the fire department was coming. Finn and I were home, we heard the fire sirene but we had no clue what was going on. When Silke came home, she told us and I drove to the school to help out. Many people from Galena were helping. It was a challenge because the temperatures were around -50° F! Water is freezing soon. The Water Truck was driving up and down and we had to bring the hose in and out for freezing reasons. Water on the cloth is freezing immediately. We could´t rescue the house, the whole building burned down. We just could control the fire and get sure, that another neighbor house (around 4 yard away) would not also burn down. Thanks God, nobody got hurt.
Vergangenen Samstag war Silke mit ein paar Frauen nähen (blaues Gebäude im Vordergrund). Plötzlich entdeckten sie schwarzen Rauch, der aus dem Nachbargebäude kam. Kurz daruf schossen meterhohe Flammen heraus. Sie verständigten umgehend die Feuerwehr, die versuchte, den Brand zu löschen. Finn und ich waren zu Hause. Wir hörten die Sirene, wußten aber erst Bescheid, als Silke wieder daheim ankam. Ich fuhr hin, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Viele Leute aus Galena halfen mit. Es war eine Herausforderung bei -43° Celsius. Das Wasser friert sofort. Der Wasser-Lastwagen fuhr in und her in der Zwischenzeit mussten die Schläuche reingebracht warden, da sie sonst einfrieren. Wasser auf der Kleidung gefriert sofort. Das Haus war nicht mehr zu retten. Wir konnten nur sicherstellen, dass das Nachbargebäude, knapp 4 Meter entfernt, nicht auch noch nieder brannte. Gott sei Dank kamen keine Menschen zu schaden.
Last week, we have seen our first Northern Lights, not too bright, but fascinating for the first time.
We had to go a little bit out of town, to go away from the light, -40° F that night.
Friday we are flying to town for shopping and we are very looking forward to that :-)
Letzte Woche haben wir unsere ersten Nordlichter gesehen, nicht zu hell, aber cool fürs erste mal. Wir sind ein wenig aus dem Dorf gegangen, weg von den Straßenlaternen, es hatte -40° C. Nächsten Freitag fliegen wir dann endlich shoppen, wir freuen uns schon sehr drauf.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Sonntag, 16. Januar 2011
Life is different
Letztens war der Pilot von Send, unserer Mission vor Ort hier. Er hatte in der Gegend zu tun und war ein paar Tage mit seiner Frau bei uns zu Besuch. So hatten wir die Moeglichkeit einen Arbeitskollegen in Huslia zu besuchen, etwa 40 Flugminuten noerdlich von Galena. Vor dem Abflug mussten wir aber erst das Flugzeug grob ausschaufeln und dann mit dem Wagen auf die Landeflaeche ziehen.
Wir wohnen ca. 1 Meile vom Flughafen entfernt.
Seit Wochen schreiben wir schon an einer Einkaufsliste, denn nach knapp drei Monaten gehen uns die Lebensmittel aus, aber wir bekamen schon Unterstuetzung von Freunden. Die naechste Stadt zum shoppen ist Fairbanks (Stern rechts, gleiche Hoehe zu Galena, links). Anchorage an der Kueste im Sueden kaeme auch noch in frage aber es gibt keinen Direktflug von Galena nach Anchorage, der Flieger geht ueber Fairbanks. In Fairbanks bekommen wir alles an Lebensmitteln u.a. Dingen, die wir brauchen.
Montag, 3. Januar 2011
Happy New Year 2011!
Vielen herzlichen Dank für all eure Grüße in Brief- und Päckchenformat. Päckchen und Pakete brauchen drei Wochen und so haben wir noch den ein oder anderen Gruß zu erwarten. Weihnachten feierten wir wie gewohnt als Familie am Heiligabend. Davor gab es einen Godi in der hiesigen Kirche. Am 1. Weihnachtsfeiertag (hier gibts nur einen Feiertag) waren wir bei einer Indianerfamilie zum Truthahnessen eingeladen. Es war schön und eine gute Gelegenheit die Familie besser kennenzulernen.
Hier seht ihr das Haus, in dem wir wohnen. Das große Fenster neben dem Eingang unten ist das Arbeitszimmer, Wäsche- und Heizraum und ein Gästezimmer. Oben befindet sich die Wohnung mit Wohn-Ess-Raum mit Küchenecke und zwei Schlafzimmern. Falls die Sonne scheint (zwischen 12 und 15 Uhr) haben wir immer Sonne im Wohnzimmer. Durch die großen Fenster haben wir aber auch deftige Heizkosten. Wir haben die Fenster schon, wie üblich hier mit durchsichtiger Isolierfolie abgeklebt und große isolierte Vorhänge davor gehängt. Augenblicklich können wir nur mit Öl heizen. Das wird sich aber definitiv nächsten Winter ändern. Im Spätwinter wird Holz gemacht! Das kleine Fenster oben rechts ist Finns Schlafzimmer. Der blaue Wagen gehört dem Vermieter, das Boot auf der linken Seite dem Vormieter, nur das hier kein falscher Eindruck ensteht ;-) Die Schüssel hinter dem Eingang ist für das Internet, die andere Schüssel im Giebel kann für TV angeschlossen werden, aber wir kommen gut ohne aus. Gestern hatten wir mit -2° C eine Hitzewelle, die sich bis heute Mittag durchgezogen hat. Eine willkommene Verschnaufpause mitten im Winter, das Auge im Sturm könnte man auch sagen.
Diese Woche kommen die Schüler der Bording-Schule wieder aus den Weihnachtsferien zurück geflogen. Damit werden die Abende dann auch wieder voller. Zwei mal war ich schon zum predigen in der Gemeinde dran. Nächsten Sonntag darf ich auch wieder predigen.
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