Freitag, 17. Dezember 2010

December

 When we look outside the window, sometimes we will see two little kind of rainbows besides the sun.

 Finn is enjoying kindergarten, besides we starting homeschooling.

 During a community bazar we helped out "Young Life" to sell pizza.

 In Germany we would build little shortbread-houses - up hear you are building an iglu (I don´t know why this picture got the wrong way).

Sonntag, 28. November 2010

1. Advent

Schönen ersten Advent aus Alaska, Premiere für uns. Den Vormittag verbrachten wir in der hiesigen Gemeinde. Die Hälfte der Gemeinde sind Schüler aus der Schule. Allerdings kommen sie dann zu spät zum Mittagessen in die Schulkantine. Also bringt jeder aus der Gemeinde was  zu futtern mit und wir essen dort Mittag.
Heute Abend macht Silke mit ein paar Ladies Spätzle mit dem "Spätzle-Schwob". Dazu haben noch zwei Lebkuchenpackungen die lange Reise überlebt - wenn auch sehr verdrückt, naja sie werden ja eh verdrückt von uns :-)
Galena ist recht auseinandergezogen. Im Haus haben wir eine Quelle. Mit diesem Wasser können wir uns waschen. Es ist aber nicht trinkbar. Im Dorf gibt es ein Wasserhäuschen, wo wir uns das Trinkwasser holen können. Allein schon dafür brauchen wir ein Fahrzeug. Winter ist eine denkbare ungünstige Zeit, hier ein Fahrzeug zu kaufen. Wenn du eins in Anchorage oder Fairbanks kaufst, muss es mit dem Flieger rausgeflogen werden, was teuer ist oder mit dem Schiff über den Yukon von Fairbanks aus. Der Yukon ist allerdings von Oktober bis April zugefroren. Aber Gott versorgt uns und ein Mann aus dem Dorf hatte sich einen Zweitwagen zugelegt und gemerkt, dass er ihn eigentlich gar nicht braucht und hat uns den 10 Jahre alten Ford Explorer verkauft. Der Wagen ist in sehr guter Verfassung, auch wenn er vorne eine heftige Beule hat, nicht mehr abzuschließen ist (keiner macht das hier) und der Kofferraum sich nur mit dem Schraubenzieher durch die Scheibe zu öffnen ist. Nun hatte der Wagen gleich einen Defekt, aber der ehemalige Eigentümer fühlte sich noch dafür verantwortlich. In der Zwischenzweit hat uns jemand anders sein Schneemobil ausgeliehen. Selbiges wäre in Anchorage oder gar Deutschland meist nur ein teures Spielzeug für Männer. Hier draußen ziemlich wichtig, zum Holz transportiern aus dem Wald (keine Straßen, zum Jagen etc. Damit sind wir die letzten Tage auch rumgefahren. Macht ziemlich Spass als ganze Familie mit 80 Sachen über die Straße zu fegen. Noch mehr Off-Road. Bei -20° C heißt es dann aber auch, sich ziemlich warm anzuziehen, ansonsten friert man sich alles ab. Der richtige Schmerz kommt dann erst bei auftauen der Finger wie heute Nachmittag, als ich auf einem Seitenarm des Yukon unterwegs war.

Spätzle-Frauen



 Sonnenuntergang über dem Yukon

Mittwoch, 24. November 2010

Thanksgiving

 Morgen ist Thanksgiving, die Übersetzung "Erntedankfest" kommt am nächsten auch wenn es die Sache nicht ganz trifft. Es ist etwas größer hier, etwa in der Größe von Weihnachten. Man erinnert sich auch daran, als die ersten Siedler an der Ostküste landeten, anyway. Kulinarischer Höhepunkt ist ein Truthahn. Stellt euch einfach so ein Wildschwein wie bei Asterix und Obelix vor. Das ist Morgen und als i-Tüpfelchen gibt es deutsche Apfelweintorte (aus lokalem Anlass ohne Wein) und Nussecken.
Letzten Samsta war Martin mit Freunden "snowmachining". Das Gewehr ist bei solchen Ausfahrten in die Natur immer dabei. Wer weiß, was einem über den Weg läuft. Bären machen allerdings ihren Winterschlaf und für Elche ist die Jagdsaison schon abgeschossen. Aber ein paar Ptarmigans (Schneehühner) fanden ihren Weg vor das Mündungsfeuer des Schützen. Wir bargen die Hühner aus dem Schnee und ich konnte beim ausnehmen helfen und so warten nun zwei Ptarmigans (das "P" wird bei der Aussprache nicht gesprochen) im Gefrierschrank auf ihrer Freilassung - in die Pfanne.
Ansonsten geht es uns immer noch gut hier. Augenblicklich ist es mit -2° ungewöhnlich warm. Dafür freute sich Finn & Co über den tollen Schnee, der hier schon üppig liegt und mit dem man bei diesen seltenen Temperaturen tolle Schneemänner bauen kann.

 Auf der Straße im Winter neben Autos keine Besonderheit: "Snowmachine"


Dienstag, 9. November 2010

Nach einem echt ruhigen Flug in einem ganz kleinen Flugzeug wurden wir sehr herzlich von den Leuten der Gemeinde empfangen. Abends hatten wir ein tolles Abendessen bei den Kopps und haben es sehr genossen.

After a smooth flight we landed safely in Galena and were welcomed by people from the church.
We had a great dinner at the Kopps house last night and enjoyed their company very much.

 Before starting with a Bonanza, with the chief pilot

 Out of the window you can see the frozen Yukon, the fence out there will be our garden in summer.

Mittwoch, 3. November 2010

Anchorage

Nach 26 Stunden Reise sind wir gut in Anchorage angekommen. Die ersten 20 Stunden waren okay, die letzten Stunden dann doch etwas ermüdend für Finn und so dann auch für Mama und Papa...
After 26 hours of travelling we arrived in Anchorage safely. The first 20 hours have been okay, but the remaining hours have been tiring for Finn and for mum and dad too.

 Anchorage

Der Jetlag hatte uns die ersten Tage etwas aus der Bahn geworfen. Finn wacht um halb vier auf, kann die nächsten drei Stunden nicht einschlafen und hat Hunger...
Jetlag confused our first days a little bit. Finn wakes up at 4am. He cannot go back to sleep for the next 3 hours and is hungry...


Gleich in den ersten Tagen bekamen wir unsere ersten Elche zu Gesicht. Heute morgen sah Silke einen auf dem Weg beim Einkauf. Seit gut einer Woche sind wir in Anchorage im Gästehaus untergebracht.
On day two we where so happy to see our first two moose. This morning Silke saw another moose when she went shopping. Since one week we are staying at the guesthouse in Anchorage. 


Letzte Woche sind wir mit dem Missionsdirektor nach Glennallen gefahren. Das liegt östlich von Anchorage Richtung Kanada. Dort befindet sich das Hauptquartier von Send International. Dort
 hatten wir die Einführung, was uns die nächsten Tage erwartet und Büroangelegenheiten zu klären. Während in Anchorage letzte Woche noch kein Schnee lag, war es auf dem Rückweg von Glennallen schon recht winterlich, nachdem es am Abend zuvor geschneit hatte.


Shoppen ist augenblicklich unsere Hauptaufgabe, bis wir am 8. nach Galena fliegen. Futter einkaufen für die nächsten zwei Monate, dann können wir nochmal nach Fairbanks fliegen und die restlichen Dinge kaufen, die wir noch brauchen oder vergessen haben. Danach werden wir wohl längere Zeit keine Stadt mehr sehen.
Im Gästehaus ist auch gerade ein Ehepaar untergebracht, dass seid 17 Jahren in einer Ortschaft mit den Indianern arbeitet, zwei Stunden entfernt von Galena (mit dem Schneemobil). Die Frau hat Krebs und ist gerade für Chemo in der Stadt... . Der Mann nahm sich die Zeit, mit uns einkaufen zu gehen und uns die speziellen Geschäfte der Stadt zu zeigen. Greg war uns eine große Hilfe. Welche Schuhe kauft man wofür -40° usw. (Celsius oder Fahrenheit ist jetzt egal, das ist nämlich dasselbe).
Wir sind ziemlich froh, wenn die Shopping-Woche rum ist und wir nächsten Montag nach Galena fliegen, unserem vorersten Ziel. Vielen Dank für all eure Gebete und Erkundigungen nach uns.

Martin und Silke mit Finn.

Shopping  is on our list for the next days until we leave on the 8th to fly to Galena. We need food for the next two months, then we can fly to Fairbanks to shop for the things we still need or forgot. After this we probably won't see a bigger city for a while. There is another couple staying here at the guesthouse. They are living in a village next to Galena (2 hours by snowmobile). They have been a tremendous help for us because they showed us the different places to shop for good clothes and boots for -40° below (Celcius or Farenheit, because it is the same ).  Thank you Greg and Kim.
We will be very happy when all the shopping is done and when we finally will fly to Galena on Monday. Thank you so much for all your prayers and thoughts.

Martin and Silke with Finn

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Countdown läuft!

Liebe Freunde!
Das Ergebnis des Botschaftsbesuches hatte ich nur unauffällig in den Kommentarbereich gesetzt. Wir hatten die Zusage, in 7-10 Tagen werden uns die Pässe mit Visum zugeschickt.
Doch wir wollten es nicht so rausposaunen, denn noch hatten wir sie nicht in der Hand.
Und so hatten wir am 10. Tag immer noch nicht unsere Pässe (das war vergangenen Freitag). Am Montag geht der Flieger und wir haben kein Visum...
Doch Gott sorgt spätestens rechtzeitig für uns und HEUTE kamen die Teile!! Preist den Herrn! Morgen hätten wir unseren Flug verschieben müssen wenn sie nicht gekommen wären.
Vielen Dank für eure zahlreichen Gebete!
Nun liegen wir fleißig beim packen. 9 Koffer sind schon gepackt, dazu noch ein paar dicke Pakete, die uns DHL hinterher schickt. Die Wohnung sieht noch ziemlich wüst aus. Darum muss ich jetzt weiter packen...
Der nächste Eintrag dann aus Alaska!


Nach der mündlichen Zusage jetzt endlich auch schwarz auf weiß!

Dienstag, 28. September 2010

Schritt für Schritt - Step by Step

It's been a very long time since we last wrote on our blog. It's been very long time too that we are waiting for news from the States about our visa. So here are good news now! At the beginning of last week our petition has been aproved in the States. Yipeahh! Now we have the very important paper I- 797. We need this paper and more documents for our interview at the US embassy in Frankfurt. We are having our interview October 1st at 9:30 am. For our interview we need this document I- 797, which has been sent from Michigan via DHL today and hopefully will be here in time on Thursday. So we can have our interview Friday morning! If our documents will be approved too, we probably will get our passports a week later. And then we can book our flights and leave for Anchorage/Alaska! We can't believe it.
I don't want to tell too much since we are not there yet, but it really looks good for our visa. Please pray that the document I- 797 will be here in time and that everything will go smoothly on Friday at the embassy. Thank you.
Following you will see some Swedenpics, where 10 of the teens decided to live with Jesus!!

Nach einer gefühlten Ewigkeit wieder ein Eintrag. Eine gefühlte Ewigkeit warten wir nun auch schon auf Nachrichten aus den USA bezüglich Visum. Nun gibt es gute Neuigkeiten!
Anfang letzter Woche wurden die eingereichten Unterlagen von der Behörde akzeptiert! Yipeahhh! Damit sind wir jetzt im Besitz des wichtigen Formblattes I-797. Damit können wir nun mit einem Bündel anderer Unterlagen zur US-Botschaft in Frankfurt! Das ist am kommenden Freitag, dem 1. Oktober um 9:30 Uhr der Fall. Dazu brauchen wir aber noch das schon erwähnte Formblatt I-797, was per DHL heute aus Michigan losgeschickt wurde und hoffentlich pünktlich am Donnerstag hier in Sinsheim eintrifft, damit wir uns Freitag früh auf die Socken machen können. Wenn dort der ganze Vorgang noch mal kontrolliert und bestätigt wurde, bekommt man erfahrungsgemäß eine Woche später die Pässe mit Visum zugeschickt! Dann könnten wir uns tatsächlich auf die Socken machen!!! Sprich Flug nach Anchorage/Alaska buchen und abheben! Wir können es noch gar nicht fassen. Möchte mich nun auch nicht zuweit aus dem Fenster lehnen. Noch sind wir nicht da, aber soviel können wir sagen, dass die Vorzeichen sehr gut aussehen!
Bitte betet doch dafür, dass das Formblatt pünktlich am Donnerstag ankommt und am Freitag in Frankfurt alles klar gemacht wird. Vielen Dank.
Folgend noch ein paar Bilder von der Schwedenfreizeit, auf der sich übrigens zehn Teenies für Jesus entschieden haben!!

11 Jungs auf einem abmontierten Stegteil, ca. 2 x 3 m. In der Mitte brannte noch ein Würstchenfeuer und es galt gut Balance zu halten. Barfuss waren wir ohnehin alle, da es nur bei perfekter Verteilung trocken blieb ... zu späterer Stunde bei Nacht und Feuerrauch kam es zu einem Tumult, zwei Passagieren gelang es nicht mehr, die Position zu halten und stürzten ins Wasser :-o Glücklicherweise nicht Fotograf Ingo mit seiner teuren Spiegelreflexkamera.


Auch zwei Wachhunde sorgten auf der gesamten Freizeit für gute Stimmung




Nach 27 km Fussmarsch durch ein Moor erwartete uns eine Übernachtung in einer Hütte ohne Strom und fließend Wasser. Das Holz mußte noch gehackt und die Küchenmaschine noch eingeheizt werden, bevor das Essen und Tee auf dem Tisch standen.




Nach knapp zwei Wochen alle wieder glücklich, mancher noch glücklicher als vorher, da er Jesus gefunden hat!

Montag, 16. August 2010

Sweden - Schweden

We are back from a Teen-Camp in Sweden. Now we are on vacation. You will hear more from us at the beginning of September.

Wir sind zurück von einer Teeniefreizeit in Schweden. Jetzt sind wir im Urlaub. Du wirst Anfang September mehr von uns hören.

Dienstag, 27. Juli 2010

Bis dass der TÜV uns scheidet! Our car is gone!

Knapp 20 Jahre hat der Passat zuverlässig seinen Dienst geleistet. Auf dem Weg zur Werkstatt ist dann der Motor heiß geworden. Vier Stoßdämpfer waren ohnehin fällig gewesen, die Federn hinten rechts und links waren gebrochen, ABS defekt und massiver Ölverlust... das Bike hatte ich sowieso für die Heimfahrt gleich in den Kofferraum gepackt.
Ab nun nur noch mit dem Radl...

Almost 20 years the Passat has been faithful. On my way to the garage the engine became hot. Four buffer were broken, ABS brake doesn't work either and the car loses way to much oil. Lucky me I had the bike with me in the trunk for my way home.
From now on we just ride the bike...

Hier noch im besten Alter von knapp 20
Our car with it's age of 20 years

...doch die Kondition wurde nicht lange auf die Probe gestellt. Schon stellte uns ein Missionsfreund aus der Nähe von Blaubeuren einen Ersatz zur Verfügung! So bin ich am Montag Nachittag mit dem Zug auf die Schwäbische Alb gefahren. In Blaubeuren wurde ich dann abgeholt und konnte mit einemVolvo (mit ähnlicher Lebenserfahrung) wieder zurück! Diesen können wir bis zur Ausreise fahren! Der Kofferraum wurde dann noch mit Weizen, Saft (Albi) und einem leckeren Stück Rauchfleisch bestückt (damit ich wieder gut nach Baden komme).
So versorgt uns unser Schöpfer durch Freunde, die uns vorher noch nicht x kannten, wunderbar!

...but we didn't have to be in good shape. Because a missionary friend near Blaubeuren offerd us a car! Monday afternoon I had a nice train ride to pick up our car on the Swabian alp. Now we a driving a Volvo with nearly the same age as our old car. We can use the car until we are leaving for our first term! They also filled the trunk with wheat, good juce (Albi) and a delicious piece of smoked meat (so that I had a better way home).
It is so awesome how our creator provides for us even through friends we did not know before!

Unser Neuwagen. Quadratisch, praktisch, gut!
Our new car. Quadratic, practical, good (this is a phrase from the Ritter Sport chocolate commercial)!

Dienstag, 6. Juli 2010

Verschiedenes

Unser Juli-Newsletter ist gerade fertig geworden, wer ihn noch nicht bekommt aber bekommen möchte, der kann kann uns eine Email schreiben an: masi.hornfischer(a)web.de.
Wir versenden ihn per Post oder Email.

Hauptsächlich sind wir gerade mit den Vorbereitungen für die Schwedenfreizeit Anfang August beschäftigt. Letztes Wochenende hatten wir als Team eine gute Vorbereitungszeit. Das Team ist komplette, mit Küchenleuten sind wir 7 Mitarbeiter.

1x die Woche helfe ich im praktischen Bereich auf dem Buchenauerhof bei der Deutschen Missionsgemeinschaft mit, wo wir gerade wohnen. Gestern waren Dacharbeiten dran, ansonsten steht gerade der Innenausbau des Schlosses im Vordergrund (Durchbrüche, neue Leitungen, Trockenwände, etc.).
Letzte Woche ist ein Turmfalke in den Schornstein gefallen.
Behutsam haben wir ihn wieder eingefangen und freigelassen. Die Falken wohnen auf dem Hof in einer alten Scheune. Ein paar Meter über ihnen haben sich auch Schleiereulen eingenistet. Die Jungen werden in diesen Tagen flügge und man kann sie in der Dämmerung gut beobachten. In der Dämmerung kommen auch die Fledermäuse raus, die sich in den Ziegeln über dem Hauseingang eingenistet haben. Letztens sind ein paar Fledermäuschen aus dem Nest gefallen. Nachts wurden sie wieder von den Eltern abgeholt. Eine schöne Vielfalt der Schöpfung Gottes, die wir hier bestaunen können. Auch in der Bibel werden Falken, Eulen und Fledermäuse erwähnt (Mose, Hiob und Psalmen).




Sonntag, 20. Juni 2010

"...wenn die Glocken schallen und daheim ich bin"- ..."when the bells are ringing and I am finally at home." (line of a German hymn)

My sister called the death of our grandmother a "bittersweet" event.
At the beginning of July (Independence Day) our so called "brown grandma" would have become 90 years old ("brown grandma" not because of her political conviction, but because when we were children we had the impression that she was just wearing brown dresses. We also had a "red grandmother"- the same explanation :-). Saturday morning our grandma went to be with the Lord. Martins parents had the chance to sing songs while she was leaving this world.
In her last years she has had dementia and she didn't know us by name anymore but knew that somehow we where familiar.
Martin's parents lovingly cared for our grandmother. Nearly her whole life (besides a few years in Thuringia) she spent in Geroldsgrün. Phenomenal was her joy and gratefulness all of her days. She didn't complain but she used to say, be thankful

"do not grieve, for the joy of the Lord is your strength." (Nehemia 8:10)

Now we have the assurance that she is with the Lord.
Just because of our faith in Jesus Christ we can say, everything will be good! This was what our grandma believed in. This faith is our hope despite our grieve (this is the explanation for - bittersweet).
We gonna see you again grandma.

Als "halbfreudiges" Ereignis bezeichnete meine Schwester den Tod unserer Oma. Anfang Juli (Independence Day) wäre die "braune Oma" 90 geworden ("braune Oma" bezog sich nicht auf die politische Gesinnung, als Kinder hatten wir nur den Eindruck, sie trägt immer braune Kleider; wir hatten auch noch eine "rote Oma" - mit der gleichen Erklärung :-). Samstag früh durfte sie dann nach Hause gehen, begleitet mit Liedern von Martins Eltern.
Ihre letzten Jahre waren geprägt von einer Demenzerkrankung. In dieser Zeit erkannte uns Oma namentlich nicht mehr, aber irgendwie kamen wir ihr bekannt vor.
Martins Eltern kümmerten sich liebevoll um Oma. Praktisch ihr ganzes Leben (bis auf ein paar Jahre in Thüringen) verbrachte sie in Geroldsgrün. Phänomenal war die Freude und Dankbarkeit, die Oma an den Tag legte. Klagen war nicht ihre Art, passender war Nehmia 8,10

"Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke."

Nun haben wir die Gewissheit, dass sie bei Jesus ist. Denn nur mit dem Glauben an Christus können wir am Ende sagen: Alles wird gut! Diesen Glauben hat Oma gehabt. Dieser Glaube ist unsere Hoffnung, trotz der Trauer (darum "halbfreudig").
Wir sehen uns Oma!

Finn with the "brown grandma" 2008- Finn und die "braune Oma" 2008

Dienstag, 18. Mai 2010

Hammer!

Vor einem Mammutbaum im Tierpark Wiesbaden

Wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen. Aber uns geht es gut. Folgend in aller Kürze:

#Eine hammer Nachricht ist, dass wir 60% der monatlichen Spenden zusammenhaben und damit finanziell der Erstausreise nichts mehr im Wege steht! Einen FETTEN DANK an alle, die sich hier von euch engagieren. Ihr seid klasse! Unser himmlischer Vater versorgt uns!

# Wir haben noch eine super Nachricht. Nach nochmaligen, klärenden Gesprächen mit der Partnermission SEND sind wir nun gerade dabei, das religiöse Arbeitsvisum für Alaska zu beantragen! Richtig, Alaska. Es sah immer recht schwierig aus und es ist auch nach wir vor schwer zu bekommen, aber der Prozess ist nun endlich angelaufen! Gerade suchen wir die letzten Dokumente zusammen. Bis die Dokumente von uns und von SEND dauert es dann noch mal zwei bis vier Monate, bis der Antrag durch ist. Somit ist die Ausreise auf Oktober verlegt und wir bleiben noch ein paar Monate länger in Deutschland.

#Um die Zeit sinnvoll zu überbrücken haben wir u.a. eine Anfrage des CVJM Hassloch angenommen. Es handelt sich um eine Teenfreizeit in Schweden Anfang August. Letzte Woche hatten wir das erste Vorbereitungstreffen - eine sehr gute Truppe. Es werden aber noch Mitarbeiter gesucht. Falls du volljährig bist und du dich bei biblischen Impulsen und Spielen oder in der Küche engagieren möchtest, melde dich doch bei uns, dann gibt es nähere Einzelheiten.

#Morgen feiere ich (Martin) meinen 32. Geburtstag, dieses x noch in Deutschland und wenn man die verheirateten Jahre dazu zählt, dann den 40. Dieses Jubiläum befeierten wir nämlich gestern.

Liebe Grüße an euch alle, wo auch immer ihr gerade steckt (Deutschland, Schweiz, Austria, USA, Israel, Tansania, Brasilien und Peru ... haben wir jemand vergessen?)
Eure Hornfischers Martin und Silke mit Finn

Donnerstag, 15. April 2010

Hey du Lurch! Hey you, fire salamder!

It is mid April and shortly after 9 pm. I take my jacket, reach for my flashlight and walk outside into the dark. It is raining. The perfect weather for my plan. In the light of the flashlight I am searching the ground. I am in the woods. There- a black salamander, a bug and many snails. But I am looking for something different. It doesn't take me very long and I see the first guy crossing my path, a fire salamander! Just a few of us have seen one in their life. But actually a fire salamander is not that rare. They like it moist, dark and fusty- and they are nocturnal. Fire salamander can become quite old, 50 years old have fire salamanders become in captivity. They can live in your neighbourhood for decades and you wouldn't even notice that they are there. Is it the same with us Christians? Nobody notices that we are Christians although we are living right amongst the people. Pagans can discover us just by seing us walking to church on Sunday- for many a very uncomfortable time like walking through rain in the middle of the night...Besides are we Christians often without attracting attention. But we are supposed to be on fire, just like the signal color of the fire salamander. No, it is not about being seen or beeing right on stage. It is about what Jesus says in the beginning of the sermon on the mount:

"You are the light of the world. A city on a hill cannot be hidden...in the same way, let your light shine before men, that they may see your good deeds and prais your Father in heaven."
(The Bible, Matthew 5,14&16)

Jesus stresses the good deeds, so it is not just preaching. We call ourselve "christians" like our model Jesus Christ. He didn't just preached , but did good things like healing the sick, feed the people and had time for the children. What a great example. So let's follow him that others might see Jesus!


Mitte April, es ist kurz nach 21 Uhr. Ich
ziehe meine Jacke an, greife nach der Taschenlampe und gehe raus in die Dunkelheit. Es regnet. Perfektes Wetter für mein Vorhaben. Mit der Taschenlampe suche ich den Waldboden ab. Dort – ein schwarzer Molch, Laufkäfer und viele Schnecken. Doch ich suche etwas anderes. Es dauert auch nicht lange und der erste Bursche läuft mir über den Weg, ein Feuersalamander! Die Wenigsten von uns haben schon mal einen gesehen. Doch sind sie gar nicht so selten. Sie mögen es feucht, dunkel und modrig – und sie sind nachtaktiv. Feuersalamander erreichen ein ansehnliches Alter, 50 Jahre in Gefangenschaft sind bekannt. Jahrzehntelang können sie in deiner Nachbarschaft leben, ohne dass sie bemerkt werden. Ob es mit uns Christen auch so ist? Jahrzehntelang unentdeckt, obwohl wir mitten unterm Volk leben? Entdecken kann uns der Heide nur Sonntag früh auf dem Weg zum Gottesdienst – für viele eine ähnlich ungemütliche Zeit wie nachts draußen bei Regen… Ansonsten sind wir Christen oft sehr unauffällig. Dabei sollten wir doch ziemlich feurig sein, so wie die Signalwarnfarbe bei dem beschriebenen Salamander. Nein, es geht hier nicht ums gesehen werden, sich ins Rampenlicht vordrängen. Es geht aber darum, was Jesus anfangs in der Bergpredigt sagt:

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt nicht verborgen bleiben… So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Die Bibel, Matthäus 5, 14/16)

Jesus betont hier die „guten Werke“, also mit predigen allein ist es nicht getan. „Christen“ nennen wir uns, nach unserem Vorbild Jesus Christus. Der hat auch nicht nur gepredigt, sondern hat auch mit Taten auf sich aufmerksam gemacht, hat Kranke geheilt, hat den Menschen zu essen gegeben und hatte Zeit für Kinder. Welch ein Vorbild. Bleibt uns nur noch, tatkräftig zu folgen – damit Menschen auf Jesus aufmerksam werden!



Donnerstag, 8. April 2010

Die entscheidende Sicht der Weltgeschichte

"Easter passed already- but the miracle of the resurrection is ongoing!" a friend of ours wrote very adequate.
Our time in Franconian Forest with Martin's parents was very nice. We visited many friends in Geroldsgrün, Silberstein, Hof, Seußen and Thiersheim. Past Easter we had a conference at the DMG headquarter with all missionaries from all over the world currently living in Germany. On two days we did the program for the teens. We talked about important events in history; about things which really count. Do you know the seven most important events in history? At the end of this article you can find the answer.

"Ostern ist schon wieder vorbei – das Wunder der Auferstehung bleibt bestehen!" schrieb letztens eine Freundin passend.
Die Zeit im Frankenwald bei Martins Eltern war sehr schön. Wir haben viele Freunde besucht in Geroldsgrün, Silberstein, Hof, Seußen und Thiersheim. Nach Ostern fing auch gleich eine Klausurwoche bei der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) an. Da kommen dann Mitarbeiter aus aller Herren Länder zusammen, die sich gerade in Deutschland befinden. An zwei Tagen durften wir uns mit den Teens beschäftigen. Es ging um Höhepunkte der Weltgeschichte und um dass, was wirklich zählt. Kennst du die wichtigsten sieben Weltereignisse? Am Ende des Beitrags kommt die Auflösung.

Einblicke in die Weiten des Sternenhimmels. Finn war hellauf begeistert von Saturn, Mars und dem Katzenaugennebel. Vielen Dank Daniel für die fachkundige Führung durch den Sternenhimmel
We had the chance to look into the wide of the starry sky. Finn was very excited about Saturn, Mars and Cat'a Eye Nebula. Thank you very much Daniel for sharing your knowledge about the stars and planets with us.

Wanderung durchs Höllental im Frankenwald
Hiking through the Höllental in Franconian Forest




1 Schöpfung/2 Sündenfall/3 Sintflut/4 Turmbau/5 Weihnachten/6 Ostern/7 Jesus kommt wieder
("The 7 C´s of History"; Answers in Genesis)
1 Creation/ 2 Corruption/3 Catastrophe/4 Confusion/5 Christ/ 6 Cross/ 7 Consummation ("The 7 C´s of History"; Answers in Genesis)

Surprised?

Überrascht?

"See to it that no one takes you captive through hollow and deceptive philosophy, which depends on human tradition and the basic principles of this world rather than on Christ."
The bible, Colossians 2:8

"Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus."
Die Bibel, Kolosser 2,8




Dienstag, 23. März 2010

Berlin, Pfalz, Thüringen

After a very blessed time in Frankfurt/Oder we went to visit friends in Berlin. One afternoon Martin had the chance to do some sightseing via bike, government buildings, Berlin dome, Alex,... just awesome.
We had one day off in Sinsheim and went to Otterbach in the Rhineland- Palatinate. It is near Kaiserslautern and it is where Martin had spend his childhood 20 years ago. And it was great to meet old Friends and visit places where he had been.
Finally spring has reached Germany too. Last week we went with Finn to a petting zoo in Bretten. Actually it is the biggest petting zoo in Germany. We had a lot of fun with the animals and a peacock showed his best side.
Last weekend Martin went to Gotha in Thuringia where he had the sermon for a youth service. On Saturday he could visit one of the most famous castles, the Wartburg. Of course he went with the bike :-) It was rainy in the morning, the "Rennsteig" foggy and muddy but then Martin walked on Martin Luther's foot steps. On the Wartburg Martin Luther translated the bible into German.
For the Easter week we will be visiting Martin's parents in Frankonia.

Segensreich verabschiedet in Frankfurt/Oder zogen wir weiter nach Berlin, wo wir auch noch ein paar liebe Freunde besuchten. Einen Nachmittag konnte ich mit dem Radl durch Berlin fahren, Regierungsviertel, Berliner Dom, Alex, ... einfach herrlich.
Nach einem Tag Pause in Sinsheim ging es dann weiter in die Pfalz nach Otterbach bei Kaiserslautern. Dort hat Martin vor über 20 Jahren seine Kindheit verbracht und es war ein herzliches Wiedersehen von vielen Freunden und Bekannten.
Nun gibt es auch hier für den Frühling kein halten mehr. Letzte Woche waren wir mit Finn im Streichelzoo in Bretten, nebenbei der größte in Deutschland. Wir hatten eine Menge Spass mit den Viechern und auch der Pfau zeigte sich von seiner besten Seite.
Letztes Wochenende war Martin dann im schönen Thüringen, genauer gesagt Gotha für Konfiunterricht und Jugendgottesdienst. Am Samstag konnte ich eine der bekanntesten Burgen Deutschlands, die Wartburg mit dem Rad´l erfahren. Der Vormittag war sehr verregnet, der Rennsteig sehr vernebelt und matschig bevor es dann auf die Spuren von Martin Luther ging, der ja dort bekanntlicherweise die Bibel in ordentliches Deutsch übersetzte. Die Tage um Ostern werden wir dann im Fichtelgebirge bei Martins Eltern verbringen.


Martin mit dem Radl vor dem Reichstag- in front of the "Reichstag" (with the bike)

Wiedersehen bei Martin´s Jugendfreud Micha- reunion with Micha (his friend from childhood) and his family

Finn ist das nicht geheuer - aber Rehe sind keine Fleischfresser!-Finn is not so sure about the deer- but deer don't eat meat

Zwei Schäfchen- two lambs

121 Pfauenaugen, Mist, jetzt hab´ ich mich wieder verzählt...
121 peacok eyes, oh, now I have miscounted again...

Ziemlich platt aber zufrieden auf der Wartburg angekommen
tired but content I reached my goal, the Wartburg

Dienstag, 9. März 2010

Aussendungs-Godi/Sending Service

Last Sunday, we had a really nice service in our sending church in Frankfurt/Oder. It was a great service and we are blessed by a church which is standing behind us. We are thankful for the special time of prayer and blessing for us. We are thrilled that our church confirmed their support for us in going to the field in spring/summer this year. Our pastor Ingo and Manfred from the missison board were sharing the sermon. They had a great message (Acts 13 - Sending Barnabas and Saul; Discipleship).
We finished with a lunch.
Thank you so much for all your kindness and the blessed day.

Am letzten Sonntag hatten wir einen sehr schönen Aussendungsgottesdienst in unserer Gemeinde in Frankfurt/Oder. Es war ein rundum schöner Gottesdienst mit besonderem Segnungs- und Gebetsteil und wir sind dankbar, dass die Gemeinde sich so hinter uns stellt. Es ist einfach toll, dass sie uns so unterstützen. Unser Pastor Ingo und Manfred von der Missionsgemeinschaft haben sich die Predigt geteilt. Sie hatten einen echt super Botschaft (Apostelgeschichte 13- Sendung von Barnabas und Saulus; Jüngerschaft).
Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Mittagessen.
Habt vielen Dank für eure Freundlichkeit und den gesegneten Tag.


Short before the blessing- kurz vor dem Segen

Manfred from DMG: The most important thing in mission is not to direct the people to Jesus!
It is much more - make them to disciples!
Manfred von der DMG: Das wichtigste Ding in der Missionsarbeit ist nicht Leute zu Jesus zu bringen!
Es ist viel mehr- macht sie zu Jüngern!

Talking with people- Gespräche mit Leuten



Mittwoch, 17. Februar 2010

Unterwegs in der Schweiz

Right now we are in Switzerland. We had a few opportunities to talk in two churches and visiting some friends. We had no time for skiing but on a free day, we did a fantastic snow walk up to a little mountain and down on a sled. We had a lot of fun and we´re enjoying the long winter, spring can wait :-) We´re staying with good friends in Thurgau. After one week, we will drive back to Sinsheim on Friday. On Sunday, there is starting a mission training.

Augenblicklich sind wir in der Schweiz. Wir hatten verschiedene Möglichkeiten in zwei Gemeinden zu predigen und zu berichten und Freunde zu besuchen. Skifahren war nicht drin, doch am freien Tag gings auf einen Berg und dann mit dem Schlitten runter. Wir hatten eine Menge Spass. Wir genießen den langen Winter, der Frühling kann warten. Untergebracht sind wir bei Freunden im Thurgau. Nach einer Woche geht es Freitag wieder nach Sinsheim. Dort startet am Sonntag eine knapp einwöchige Schulung zum Thema "Mission" (www.kairoskurs.de).

On top of the mountain with Kerstin, Elias and Jonas.
Auf dem Gipfel mit Kerstin, Elias und Jonas.
Downhill on the mountainstreet on a sled.
Mit dem Schlitten abwärts auf der Bergstraße.

Finn is enjoying the snow, the parents too.
Finn genießt den Schnee, so wie wir auch.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Monitor

Last week Silke has had a date at a cardiac clinic. They gave her a monitor which is checking the defibrillator once a day (during the night) and it is an extra security for Silke. If something happens, the hospital will get information via internet. The machine is quite expensive. It coasts around $1400  and the health insurance will not pay... but... Martins sister is working at the cardiac center and relationship means everything... so we got it for free! Isn´t God great?! So thank you very much to Esther and the cardio center in Hof.

 Letzte Woche hatte Silke einen Termin in einer kardiologischen Praxis. Dort bekam sie einen Monitor, der den Defibrillator einmal am Tag (in der Nacht) checkt. Es ist eine zusätzliche Sicherheit für Silke. Wenn irgendetwas nicht normales aufgezeichnet wird, dann bekommt die Praxis eine Information über die Telefonleitung. Dieser Monitor ist sehr teuer. Er kostet ca. 1000 € und die Versicherung bezahlt das leider nicht... aber... Martins Schwester arbeitet dort in der kardiologischen Praxis und Beziehungen sind einfach alles ... so bekamen wir diesen Monitor umsonst! Ist Gott nicht klasse?!
Vielen Dank an Esther und die kardiologische Praxis in Hof.


Silke and Finn with the home monitor (the white-green thing on the shelf)
Silke und Finn mit dem Home Monitor (das grün-weiße Ding im Regal)














perfect weather in frankonia for an ice session.
perfektes Wetter im Frankenwald für eine Eissession.
Silke and a defibrillator- Silke und ein Defibrillator