Mittwoch, 13. März 2013

Iditarod 2013

Während die Papstwahl einen Großteil der Medien beherrscht, schaut Alaska heute nach Nome. Wer wird die nächsten 24 Stunden das Iditarod Hundeschlittenrennen 2013 gewinnen? Es werden zwei verschiedene Routen gefahren. Dieses Jahr kam der Tross nicht durch Galena.
Mit Finn machte ich mich am Freitag mit dem Schneemobil auf den Weg nach Nulato, 70 km flussabwärts. Dort besuchten und ermutigten wir ein christliches Ehepaar, dass dort seit zwei Jahren lebt. Bereits im August hatten wir als Team einen Kontakt zu ihnen aufgebaut. Das Wetter und andere Umstände ließen einen weiteren Besuch aber nicht zu.
Der Yukon dient als Straße und jeden Winter wird ein Schneemobilpfad auf dem Eis gebrochen. Die Route ändert sich jedes Jahr und ist abhängig von den Eiskonditionen. Wenn möglich wird über die Sandbänke gefahren doch über weite Strecken geht es über Eis und hier und da erwarten uns offene Wasserstellen. So ist unsere ganze Aufmerksamkeit gefragt.
Am nächsten Tag schließen Freunde aus Galena zu uns auf. Während der Nacht hat es angefangen zu schneien und der Pfad ist schwer zu erkennen. In Nulato suchen wir für 20 Minuten den Pfad. Immer wieder bleibt eine Maschine in dem hüfttiefen Schnee stecken oder der Weg ist durch offenes Wasser versperrt. Doch letztendlich geht es weiter. Eine Stunde später lichten sich die Wolken und die Sonne kommt zum Vorschein. Zu unserer rechten erheben sie majestätisch die verschneiten Nulato-Berge. Wenige Stunden vor den ersten Hundeteams des Iditarod-Rennens erreichen wir Kaltag, eine kleine Ortschaft mit 200 Einwohnern. Ab hier benutzen wir den gleichen Pfad wie das Rennen. Nach einem kurzen Tankstopp geht es nun über den Landweg nach Unalakleet. Auf dem Yukon kamen wir zügig voran. Die nächsten 60 km gleichen einer Buckelpiste und wir kommen nur langsam unserem Ziel näher. Als wir uns der Küste nähern setzt starker Wind ein. Der Boden ist nur dünn mit Schnee bedeckt, da der Wind alles fort weht. Gegen 20 Uhr erreichen wir  Unalakleet, die 800-Einwohner Stadt an der Pazifikküste.
Dort hatten wir weitere Kontakte in der "Covenent Church", wo ich bereits vor zwei Jahren beim Kindercamp mitgeholfen habe.
Am Sonntag erwarteten wir dann die ersten Teams vom Iditarod-Rennen. Auf dem Rückweg am Montag sahen wir dann noch weitere Teams.
Ein Schneemobil unserer Freunde brach auf der Hälfte der Strecke zusammen. Die Federung war gebrochen. Wir konnten die Maschine aber bis nach Hause abschleppen. Montagabend kamen wir wohlbehütet nach über 500 km wieder in Galena an.

  Pause zwischen Kaltag und Unalakleet

Unsere Freunde, Finn stehend im Hintergrund

  Auf dem Rückweg kommt uns ein Team entgegen. Im Vordergrund ist
Finn auf dem Schneemobil.

 Dicht auf den Fersen. Für viele ist das Ziel "einfach" nur das Rennen in Nome
abzuschließen.

 Endlose Weiten durch Tundra und Wälder.

Bei dem einwöchigen Rennen tragen die Hunde Schuhe.

Auf dem Gartenzaun aufgebaut - eine Liebeserklärung auf "alaskanisch".







Donnerstag, 14. Februar 2013

Galena im Januar


Mitte Januar fliegen wir nach Anchorage zum deutschen Honorarkonsul. Silke und Finn brauchen einen neuen Reisepass für die Visaverlängerung. Die Pause tat uns gut. Silke nutzte die Gelegenheit gleich, mit einer Freundin aus Galena zu einer Wochenendfreizeit für Frauen zu gehen. Eine Woche später ging es dann mit dem Kleinflugzeug wieder nach Galena - dick eingepackt wie der Michelinmann für den Fall der Notlandung.


Finn in Downtown Anchorage. Die Stadt liegt an der Südküste Alaskas. Das Klima ist verglichen mit dem Rest des Landes durch das Seeklima sehr mild.

Zusammen mit Finn gingen wir auf unser erstes Hockeyspiel in Anchorage. Finn bekam sogar den offiziellen Spielpuck nach dem ersten Drittel.

In der Stadt genossen wir auch eine saubere Dusche. Unser Wasserenthärter im Haus wurde vor sechs Wochen zur Reparatur eingeschickt. Er funktionierte schon seit Monaten nicht mehr. Wir hoffen, dass er die nächsten Wochen wieder eingebaut werden kann, damit das Wasser wieder klar wird.
Nein, das Bild zeigt nicht das Badewasser in Anchorage nach monatelanger Badeabstinez. So sieht unsere aktuelle Wasserlage aus.

 Ein Studentencampus in Verbindung mit einer Gemeinde in Anchorage hatte nach Gesprächen mit uns ein Schneemobil-Projekt angetrieben und die Maschine Kirche in Partnerschaft mit SEND North gespendet. Sie ist sie sehr gut geeignet, Holz aus dem Wald zu transportieren - für uns und für andere. Die Maschine hilft uns, unabhängiger zu den Außenortschaften zu fahren.


Auf der Karte seht ihr die Ortschaften, zu denen wir langfristig Kontak aufbauen möchten.
Einen regelmäßigen Kontakt haben wir bereits nach Ruby. Im Sommer wird der Yukon als Wasserstraße benutzt, im Winter als Schneemobilpfad.

 Silke und eine Freundin auf dem Rückflug von Ruby, wo wir einen Gottesdienst hatten.



Am Anfang des Winters konnten wir noch einen kleinen Fluss mit dem Auto langfahren.
Mittlerweile liegt aber zu viel Schnee.

Unsere Sauna wird regelmäßig genutzt. Das erste Thermometer hat nicht lange gehalten, die Temperaturen waren doch zu hoch...

Zu guter letzt ein Bild von unserer Gemeinde in Galena von vor ein paar Wochen.
Frostige Temperaturen von unter -40° C konnten die meisten nicht davon abhalten,
zum Gottesdienst zu kommen.

Freitag, 30. November 2012

Außergewöhnliche Begegnung



"Etwas merkwürdig, dieser große Hund hier draußen!" dachte ich. Kurz vor der Abenddämmerung hatte ich mich noch einmal mit dem Schneemobil auf den Weg gemacht, ca. 1 km vor dem Haus, um auf dem Yukon ein Eishockeyfeld freizuschieben. Unser Hund Kiska war mit mir. Da tauchte nun dieser große Hund auf. Aufgeregt rannte Kiska ihm entgegen. Ich unterbrach meine schweißtreibende Schneeschieberei und fuhr mit dem Schneemobil auf die Tiere zu. Nun rannte das große Tier fort, doch schnell hatte ich es eingeholt. Ca. 3-4 mal größer war das Exemplar - ein grauer Wolf! Nach einer kurzen Verfolgung flüchtete er in den Wald. Was für ein Abenteuer. 
Bis auf 30 Zenitmeter Schnee vor ein paar Wochen hat es nicht mehr geschneit und so haben wir nur eine relativ dünne Schneedecke. Elche haben so kein Problem, sich auf ihren langen Beinen zu bewegen. Umso schwieriger ist es für die Wölfe, die Elche zu erlegen.

„Bleibt besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender Löwe um euch herum. Er wartet nur auf ein Opfer, das er verschlingen kann.Stark und fest im Glauben sollt ihr seine Angriffe abwehren. Und denkt daran, dass alle Christen in der Welt diese Leiden ertragen müssen.“ 1. Petrus 5,8

In unserem Kontext hier draußen könnte man wohl auch „Löwe“ mit „Wolf“ übersetzen.
Auch ohne Gewehr fühlte ich mich nicht in Gefahr. Es sind sehr scheue Tiere, die sich nur im Extremfall den Menschen nähern (hungrige Tiere auf dünner Schneedecke? ;-)
Auch wenn die Gefahr von Wildunfällen hier draußen Realität ist, mehr zu fürchten haben wir immer noch die von Petrus erwähnte Art des Räubers.

Letzten Sonntag waren wir wieder in Ruby, um die kleine Gemeinde dort zu unterstützen. Drei Ehepaare fanden sich ein und nach dem zweistündigen Gottesdienst, der mehr den Charakter eines Hauskreises hatte, beendeten ich die Predigt über Lukas 17, wo Jesus die zehn Aussätzigen heilt. Da kamen drei junge Männer herein, allesamt handfeste Trinker. Mit erschrockenen Augen erzählt uns Trevor*, er habe sich letzte Nacht mit seinem Bruder unterhalten. Beim Gespräch mit ihm habe er sehr start geschwitzt – sein Bruder ist nämlich schon vor Jahren gestorben! War ihm ein Geist erschienen, nur eine Sufferscheinung oder Beides? Schwer zu sagen. Die Bibel bezeugt uns klar die Realität der unsichtbaren Welt! (lies nochmal Epheser 6,12).
*Name geändert
Die Moschusochsen in der nördlichen Tundra können uns ein gutes Beispiel sein. Sie bilden einen Verteidigungsring, wenn sie von Wölfen angegriffen werden. Sie stehen also zusammen in der Gemeinschaft und halten sich im wahrsten Sinne des Wortes gegenseitig den Rücken frei. Die Gemeinschaft wird in der Bibel immer wieder betont. Wenn du allein vor dem hungrigen Wolf steht, siehts schlecht aus.

Wir sind froh und dankbar, hier in Galena in einem guten Gefüge von Brüdern und Schwestern zu sein. Dazu versichern uns viele von euch immer wieder, für uns zu beten und jeden Monat sehen wir auf einer Liste, wenn Gott bebraucht, um für die monatlichen Kosten aufzukommen! Das ist unglaublich ermutigend! Vielen Dank.

Folgend ein paar unsortierte Bilder der letzten Monate.

 Die letzten Schläge und das Dach vom Huhnerhaus ist fertig. Das Blech haben wir vom Schrottplatz geholt.

 Finn mit Leila, die Silke Donnerstag und Freitag zur Pflege hat.

Der Winteranfang ohne Schnee bescherte uns ideale Bedingungen zum Eishockey spielen.
Finn mit einem seiner besten Freunde...
Die letzten Wochen hält sich die Temperatur konstant zwischen -20 und -30° C. Da kam schon mal die Überlegung auf, die Hühner im Badezimmer auf der Stange zu halten... der Gedanke wurde aber wieder verworfen - die entstehenden Fäkalien können wir im Winter nicht in den Garten ausbringen ;-)
 Seit Ende Oktober ist der Yukon wieder zugefroren. der schwarze Punkt im Vordergrund auf dem Eis sind Martin und Finn beim Dorsch angeln. 

Finn mit einem Freund und Leila beim basteln.

An "Thanksgiving" dem amerikanischen Erntedankfest hatten wir eine Menge Teenager von der Internatsschule zum Essen und spielen. Das war ganz schön schweißtreibend. Die Fenster im Haus lassen sich nicht öffnen, da alles zufriert. Am Morgen musste der Ofen eingeheizt werden, später kam dann noch der Backofen für den Truthahn dazu. Die Sonne knallte auch den ganzen Nachmittag ins Haus und die 25 Leute taten ihr übriges...

Geburtstage gehen auf der Internatsschule mit knapp 200 Schülern gerne unter. Hier hatten wir eine Freundin zu ihrem Geburtstag eingeladen. Übrigens ist es in den USA oft Sitte, dass man zu seinem Geburtstag von jemand anders eingeladen wird. Der kümmert sich dann um Essen etc.

Freitag, 12. Oktober 2012

Fernsehen in Alaska

Northern lights in above the house.

Yukon River from the living room; in the front the sauna (not finished yet), the chicken coop and the green house.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Erntedankfest



"Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch."
1. Thessalonicher 5,18


"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" Dieses Jahr durfte ich das erste mal den Abzug drücken! Im September ist viel los. Galena ist in dieser Zeit eine Hochburg für die Elchjagd. Viele Trophäenjäger kommen (mit viel Geld), um ein großes Geweih zu erlegen. Sie dürfen nur ältere Bullen schießen, in den meisten Fällen geht es ihnen ohnehin nur um das Gehörn. Etwas anderes ist es, wenn man im Dorf für mindestens ein Jahr lebt. Jeder, der einen Jagdschein besitzt, darf einen Bullen schießen, egal wie groß. Auf dem Foto macht so ein Monsterelch natürlich schon was her. Für wen das Fleisch aber erste Priorität hat, der schießt lieber einen kleineren - so wie ich :-) Na gut, die Auswahl war nicht so groß und man nimmt, was man bekommt. Anfang September hatte ich schon mal ein sehr ansehnliches Exemplar im Visier, aber Gestrüpp und meine Unerfahrenheit als Elchjäger ließen einen sauberen Schuss nicht zu. Mitte September war ich dann wieder mit Andrew (taubstumm) auf dem Yukifluss unterwegs. Eines abends entdeckte ich einen jungen Bullen am Waldesrand. Das die Elche sich in der Brunft befinden, können sie rein gerufen werden, man kann eine heiße Kuh immitieren oder einen brünftigen Bullen. Ich entschied mich für den Bullenruf, war dann aber nicht geduldig genug, der Elch wurde misstrauisch und kam nicht mehr nah genug dran.
"Jedes Pfund a Stund!", diese Jägersweisheit kann ich nur unterstreichen. Am 21. September war es dann soweit. Der Tag war voll und ich war mir nicht sicher, ob ich noch am Abend zur Jagd komme. Um 18:30 machte ich mich mit dem Boot aber dann doch noch auf die 20-minütige Fahrt flussabwärts zum Camp. Zwei Freunde waren schon da. Als ich dort ankam, waren die zwei schon auf der Jagd. Ich wusst nicht wo sie sind und so verhielt ich mich sehr leise, um keine potentiellen Elche aufzuschrecken. Nach etwa einer halben Stunde hörte ich entferntes Rascheln im Gebüsch (die Bullen wetzen ihr Geweih an kleineren Bäumen, auch ein Brunftgehabe). Erst dachte ich, es wären meine zwei Freunde, die einen Bullen anlocken. Nach zwanzig Minuten war ich mir aber ziemlich sicher, dass es ein Bulle sein muss. So rief ich ihn also vorsichtig ein (Bullenruf) und fünf Minuten später stand der Kerl 20 Meter vor mir!! Mit zwei Schüssen wurde das Exemplar dann niedergestreckt und kurze Zeit später konnte ich den Ernteschein ausfüllen. Schnell lief ich zum Camp zurück. Meine zwei Freunde waren bereits zurück gekehrt und  sahen meine Sachen im Camp liegen, kurze Zeit später hörten sie zwei Schüsse - und ahnten schon, was diesen Abend statt Lagerfeuer und Spaghetti auf dem Programm stand... So fingen wir um 20 Uhr mit der Schlachterei an, nachts um 1 Uhr war dann soweit alles erledigt, dass wir ins Zelt gehen konnten.
Den nächsten morgen packten wir dann das Fleisch ins Boot. Statt 20 Minuten brauchte ich 40 Minuten zurück nach Galena, dass Boot war voll. Eine glückliche Familie erwartete mich und auch noch eine neue Herausforderung! 24h später würden wir auf eine Familiekonferenz nach Port Alsworth fliegen, bis dahin galt es aber noch den Elch in der Truhe zu verstauen! Also ran an die Buletten! Brandon checkte ich vom Internat aus, der Teenager hatte mir schon beim Hühnerstall geholfen. Andrew kam gleich mit dem Fleischwolf vorbei und verbrachte den Rest des Tages mit seinen drei Kindern bei uns und auch Josh kam noch vorbei. So war der halbe Elch nach 14 Stunden tatsächlich in der Truhe! Die andere Hälfte haben wir Andrew uns seiner Familie gegeben.

"Seid dankbar in allen Dingen!" Bei allen Schwierigkeiten, die wir sicherlich hier und da schon mal geschrieben haben, gibt es aber auch eine Menge zum danken.

Wir sind dankbar dafür dass...

...unser Vater im Himmel uns hier draußen täglich versorgt.

...wir weniger Ablenkungen ausgesetzt sind (Werbung, Shoppen etc.), als wenn wir ans Straßennetz
   angeschlossen wären (wir kam gerade aus Anchorage zurück).

...uns die körperliche Arbeit (Brennholz holen, jagen, fischen etc.) relativ fit hält.

...wir uns hier draußen mit Fisch, Wild und eigenen Garten gar nicht so ungesund ernähren.

 ...wir eine warme Wohnung haben (nach tagelanger Elchjagd lernt man den alltäglichen Luxus
    wieder mehr zu schätzen)

...wir uns von Gott an den richtigen Platz gestellt wissen.

...wir soviele Freunde haben, die hinter uns und unserer Arbeit stehen (Danke fürs Lesen!).





Montag, 13. August 2012

It is finished - Geschafft!

Zeit für ein Update nach über sechs Wochen... Mittlerweile ist die Bustour gut zu Ende gegangen. Vier Wochen lang mit 40 Teenagern zusammenleben, jede Nacht auf einem anderen Campingplatz, da brauchten wir erst mal etwas Ruhe. Dann stand da noch der Großeinkauf in Fairbanks an und die Sachen sollten noch rechtzeitig zum verschiffen gebracht werden. Und dann kam auch endlich der erste Familienbesuch hier raus in die Wildnis. Silkes Bruder Björn hatte sich auf den Weg gemacht.
Wir erwarteten in in Fairbanks und er war uns eine große Hilfe beim Einkauf, Finn hatte in dieser Zeit auch eine Lungenentzündung, also ein perfektes Timing in dem Sinne, dass wir gerade in Fairbanks waren mit einer guten ärztlichen Versorgung + Björn war da! So bin ich dann mit Björn alleine zum Denali Nationalpark gegangen, wo wir dann die atemberaubende Landschaft mit Dallschafen, Grizzleys, Elchen und Karibous bestaunen konnten. Zuhause in Galena angekommen, hatten wir noch Urlaub und einen Campingausflug mit dem Boot geplant. Aber irgendjemand hatte ein Loch ins Boot gehämmert und der Motor lief nicht mehr (bis heute habe ich nicht rausbekommen, was passiert ist) und so verbrachten wir die Tage daheim.
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After over six weeks it is time for an update... In the meantime the road trip is finished! Living together with 40 Teenagers, every night on a different campground - we truly needed some rest. We still had to do our "once-a-year-shopping-trip" in Fairbanks and drive the stuff to the barge. Finely after almost two years out in the bush we were looking forward to get our first family visit - Silkes borther Björn was on his way to Alaska! He was a big help with shopping. Additional to that got Finn a pneumonia we had to deal with. So we couldn't all go to the Denali National park, so Björn and I went alone to enjoy the breathtaking landscape with dall sheep, bears, moose and caribou. Back home in Galena we had planned to do a camping trip with our boat. But somebody put a whole in our boat and the engine wasn't running anymore (until now we have no clue what happened - in the meantime I fixed it already again), so we stayed at home.

 Silke mit den Damen aus unserem Bus 
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Silke with the ladies from our van

 Ein Teil der Gruppe auf einer kleinen Wanderung in Kanada 
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Part of the group on a little hike in Canada

 Aufregende Erinnerungen an einen tollen Sommer - Exciting memories from a great summer.

Es war das erste Mal für die meisten Teenager, auf einen Strohballen zu sitzen, oder auf einen Baum zu klettern (die Westküste und der Norden sind baumlose Tundralandschaft).
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It was the first time for most of the teenager to sit on a hay ball or climb on a tree (the west cost of Alaska and the North are mostly treeless tundra).

 Björn with Silke and Finn

  Dall shep at Denali Nationalpark
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Dall Schafe im Denali Nationalpark


Hier sind Marcia und Paul zu sehen. Das Seniorenehepaar aus Arkansas hat in unserer Abwesenheit auf unser Haus aufgepasst, sich um die Kinder gekümmert, die Station in Galena machen auf dem Weg ins Camp flussaufwärts. Dazu den Hund und die Hühner versorgt und den Garten in Schuss gehalten. Mit Paul hatte ich vor der Abreise noch einiges an Holzbrettern und Balken mit der Sägemühle verarbeitet und als wir wieder kamen, war die besprochene Sauna schon fertig!
Vielen Dank Paul und Marcia!

Here you can see Paul and Marcia, a retired couple from Arkansas who did house sitting for us in our absence. They fed our dog and the chicken and took care for the garden. They also helped out with the kids, who are stopping in Galena on their way to the Bible Camp upriver. With Paul I cut some lumber at a sawmill the days before we left. When we came back, the sauna was done! I just have to finish the benches inside and out in the stove. Thank you so much Paul and Marcia!



Auch die blutsaugenden Insekten freuten sich, uns wieder in Galena zu sehen! 
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The bloodsuckers of Galena were also happy to have us back!


Mittlerweile hat das neue Schuljahr auch schon wieder angfangen. Darum haben sich ein paar Männer auf den Weg nach Nulato gemacht, eine Nachbarortschaft. Dort haben wir die neuen Lehrer begrüßt und Unterstützung von unserer Kirche in Galena angeboten. Wenn sie reisen, geht der Flieger immer über Galena und manchmal tut es gut, raus zu kommen. Dazu möchten wir Kontakte knüpfen,um in Zukunft eine Gemeinde in Nulato zu gründen.

The school year already started. So as a men group, we flew to Nulato, a neighbor village downriver. We wanted to welcome the teachers from the school there and offered our support. When they are traveling to town, their flight goes always through Galena and even so you don't have to go to town, sometimes you just like to get out of your village if possible. We made some first contacts. 
Long term we like to support existing Christians in Nulato and establish a church there.

Montag, 9. Juli 2012

Back in Montana - Zurück in Montana

 Today we arrived in Montana again. It is still warm (106° F) but it is getting cooler and cooler and lighter and lighter.

Heute sind wir wieder in Montana angekommen. Es ist immer noch warm (40° C) aber es wird immer kühler und die Sonne steht höher und höher am Himmel.

 Today we drove mainly  through North Dakota.

Heute sind wir die meiste Zeit durch Nord Dakota gefahren.

 July 4th we celebrated in Cincinnati with some great fire works (it would be too light in Alaska at this time).

Den 4 Juli (Amerikanischer Nationalfeiertag) verbrachten wir in Cincinnati mit einem tollen Feuerwerk (in Alaska ist es zu dieser Jahreszeit zu hell für ein Feuerwerk).

Some dear friends from Abingdon were able to meet us at the Creation Museum and we were so blessed and encouraged to spend some time with them. We hadn't seen them for the last 3 years. Thank you so much. 

Gute Freunde aus Abingdon/Virginia haben sich auf den Weg gemacht, uns im Creation Museum  zu treffen. Es war so gut sie zu sehen und wir hatten eine sehr schöne Zeit zusamen. Wir hatten sie seit drei Jahren nicht gesehen.

Farther North we come, the roads are getting worth. We also drive with a 24 seater, it is already a little bit older. I guess that's the reason why we have a mechanic in our team who is changing parts for it on a almost daily base. We are joking, if the bus made it back to Anchorage, it should be brand new :-)

Je weiter nördlicher wir kommen, desto schlechter werden die Straßen wieder. Wir fahren unter anderem mit einem Kleinbus, der schon etwas älter ist. Das ist wohl auch der Grund, warum wir einen Mechaniker im Team haben. Fast täglich werden Teile ausgetauscht und wir scherzen schon, wenn der Bus es tatsächlich bis Anchorage zurück schafft, ist er nagelneu.

 In Iowa, two nights ago it was really hot, some decided to sleep outside.

Vor zwei Tagen war es auch nachts immer noch so heiß, dass einige entschieden, draußen zu schlafen.

 Silke with a good friend from the Boarding School in Galena.

Silke mit einer guten Freundin von der Internatsschule aus Galena.

 Finn with another good friend from Chevak.

Finn mit einem anderen Freund aus Chevak.

Every Morning we have to pack up the trailer again with our tents, sleepingbags etc. 

Jeden Morgen neu wird der Anhänger mit unseren Sachen voll gepackt.