Dienstag, 27. Juli 2010

Bis dass der TÜV uns scheidet! Our car is gone!

Knapp 20 Jahre hat der Passat zuverlässig seinen Dienst geleistet. Auf dem Weg zur Werkstatt ist dann der Motor heiß geworden. Vier Stoßdämpfer waren ohnehin fällig gewesen, die Federn hinten rechts und links waren gebrochen, ABS defekt und massiver Ölverlust... das Bike hatte ich sowieso für die Heimfahrt gleich in den Kofferraum gepackt.
Ab nun nur noch mit dem Radl...

Almost 20 years the Passat has been faithful. On my way to the garage the engine became hot. Four buffer were broken, ABS brake doesn't work either and the car loses way to much oil. Lucky me I had the bike with me in the trunk for my way home.
From now on we just ride the bike...

Hier noch im besten Alter von knapp 20
Our car with it's age of 20 years

...doch die Kondition wurde nicht lange auf die Probe gestellt. Schon stellte uns ein Missionsfreund aus der Nähe von Blaubeuren einen Ersatz zur Verfügung! So bin ich am Montag Nachittag mit dem Zug auf die Schwäbische Alb gefahren. In Blaubeuren wurde ich dann abgeholt und konnte mit einemVolvo (mit ähnlicher Lebenserfahrung) wieder zurück! Diesen können wir bis zur Ausreise fahren! Der Kofferraum wurde dann noch mit Weizen, Saft (Albi) und einem leckeren Stück Rauchfleisch bestückt (damit ich wieder gut nach Baden komme).
So versorgt uns unser Schöpfer durch Freunde, die uns vorher noch nicht x kannten, wunderbar!

...but we didn't have to be in good shape. Because a missionary friend near Blaubeuren offerd us a car! Monday afternoon I had a nice train ride to pick up our car on the Swabian alp. Now we a driving a Volvo with nearly the same age as our old car. We can use the car until we are leaving for our first term! They also filled the trunk with wheat, good juce (Albi) and a delicious piece of smoked meat (so that I had a better way home).
It is so awesome how our creator provides for us even through friends we did not know before!

Unser Neuwagen. Quadratisch, praktisch, gut!
Our new car. Quadratic, practical, good (this is a phrase from the Ritter Sport chocolate commercial)!

Dienstag, 6. Juli 2010

Verschiedenes

Unser Juli-Newsletter ist gerade fertig geworden, wer ihn noch nicht bekommt aber bekommen möchte, der kann kann uns eine Email schreiben an: masi.hornfischer(a)web.de.
Wir versenden ihn per Post oder Email.

Hauptsächlich sind wir gerade mit den Vorbereitungen für die Schwedenfreizeit Anfang August beschäftigt. Letztes Wochenende hatten wir als Team eine gute Vorbereitungszeit. Das Team ist komplette, mit Küchenleuten sind wir 7 Mitarbeiter.

1x die Woche helfe ich im praktischen Bereich auf dem Buchenauerhof bei der Deutschen Missionsgemeinschaft mit, wo wir gerade wohnen. Gestern waren Dacharbeiten dran, ansonsten steht gerade der Innenausbau des Schlosses im Vordergrund (Durchbrüche, neue Leitungen, Trockenwände, etc.).
Letzte Woche ist ein Turmfalke in den Schornstein gefallen.
Behutsam haben wir ihn wieder eingefangen und freigelassen. Die Falken wohnen auf dem Hof in einer alten Scheune. Ein paar Meter über ihnen haben sich auch Schleiereulen eingenistet. Die Jungen werden in diesen Tagen flügge und man kann sie in der Dämmerung gut beobachten. In der Dämmerung kommen auch die Fledermäuse raus, die sich in den Ziegeln über dem Hauseingang eingenistet haben. Letztens sind ein paar Fledermäuschen aus dem Nest gefallen. Nachts wurden sie wieder von den Eltern abgeholt. Eine schöne Vielfalt der Schöpfung Gottes, die wir hier bestaunen können. Auch in der Bibel werden Falken, Eulen und Fledermäuse erwähnt (Mose, Hiob und Psalmen).




Sonntag, 20. Juni 2010

"...wenn die Glocken schallen und daheim ich bin"- ..."when the bells are ringing and I am finally at home." (line of a German hymn)

My sister called the death of our grandmother a "bittersweet" event.
At the beginning of July (Independence Day) our so called "brown grandma" would have become 90 years old ("brown grandma" not because of her political conviction, but because when we were children we had the impression that she was just wearing brown dresses. We also had a "red grandmother"- the same explanation :-). Saturday morning our grandma went to be with the Lord. Martins parents had the chance to sing songs while she was leaving this world.
In her last years she has had dementia and she didn't know us by name anymore but knew that somehow we where familiar.
Martin's parents lovingly cared for our grandmother. Nearly her whole life (besides a few years in Thuringia) she spent in Geroldsgrün. Phenomenal was her joy and gratefulness all of her days. She didn't complain but she used to say, be thankful

"do not grieve, for the joy of the Lord is your strength." (Nehemia 8:10)

Now we have the assurance that she is with the Lord.
Just because of our faith in Jesus Christ we can say, everything will be good! This was what our grandma believed in. This faith is our hope despite our grieve (this is the explanation for - bittersweet).
We gonna see you again grandma.

Als "halbfreudiges" Ereignis bezeichnete meine Schwester den Tod unserer Oma. Anfang Juli (Independence Day) wäre die "braune Oma" 90 geworden ("braune Oma" bezog sich nicht auf die politische Gesinnung, als Kinder hatten wir nur den Eindruck, sie trägt immer braune Kleider; wir hatten auch noch eine "rote Oma" - mit der gleichen Erklärung :-). Samstag früh durfte sie dann nach Hause gehen, begleitet mit Liedern von Martins Eltern.
Ihre letzten Jahre waren geprägt von einer Demenzerkrankung. In dieser Zeit erkannte uns Oma namentlich nicht mehr, aber irgendwie kamen wir ihr bekannt vor.
Martins Eltern kümmerten sich liebevoll um Oma. Praktisch ihr ganzes Leben (bis auf ein paar Jahre in Thüringen) verbrachte sie in Geroldsgrün. Phänomenal war die Freude und Dankbarkeit, die Oma an den Tag legte. Klagen war nicht ihre Art, passender war Nehmia 8,10

"Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke."

Nun haben wir die Gewissheit, dass sie bei Jesus ist. Denn nur mit dem Glauben an Christus können wir am Ende sagen: Alles wird gut! Diesen Glauben hat Oma gehabt. Dieser Glaube ist unsere Hoffnung, trotz der Trauer (darum "halbfreudig").
Wir sehen uns Oma!

Finn with the "brown grandma" 2008- Finn und die "braune Oma" 2008

Dienstag, 18. Mai 2010

Hammer!

Vor einem Mammutbaum im Tierpark Wiesbaden

Wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen. Aber uns geht es gut. Folgend in aller Kürze:

#Eine hammer Nachricht ist, dass wir 60% der monatlichen Spenden zusammenhaben und damit finanziell der Erstausreise nichts mehr im Wege steht! Einen FETTEN DANK an alle, die sich hier von euch engagieren. Ihr seid klasse! Unser himmlischer Vater versorgt uns!

# Wir haben noch eine super Nachricht. Nach nochmaligen, klärenden Gesprächen mit der Partnermission SEND sind wir nun gerade dabei, das religiöse Arbeitsvisum für Alaska zu beantragen! Richtig, Alaska. Es sah immer recht schwierig aus und es ist auch nach wir vor schwer zu bekommen, aber der Prozess ist nun endlich angelaufen! Gerade suchen wir die letzten Dokumente zusammen. Bis die Dokumente von uns und von SEND dauert es dann noch mal zwei bis vier Monate, bis der Antrag durch ist. Somit ist die Ausreise auf Oktober verlegt und wir bleiben noch ein paar Monate länger in Deutschland.

#Um die Zeit sinnvoll zu überbrücken haben wir u.a. eine Anfrage des CVJM Hassloch angenommen. Es handelt sich um eine Teenfreizeit in Schweden Anfang August. Letzte Woche hatten wir das erste Vorbereitungstreffen - eine sehr gute Truppe. Es werden aber noch Mitarbeiter gesucht. Falls du volljährig bist und du dich bei biblischen Impulsen und Spielen oder in der Küche engagieren möchtest, melde dich doch bei uns, dann gibt es nähere Einzelheiten.

#Morgen feiere ich (Martin) meinen 32. Geburtstag, dieses x noch in Deutschland und wenn man die verheirateten Jahre dazu zählt, dann den 40. Dieses Jubiläum befeierten wir nämlich gestern.

Liebe Grüße an euch alle, wo auch immer ihr gerade steckt (Deutschland, Schweiz, Austria, USA, Israel, Tansania, Brasilien und Peru ... haben wir jemand vergessen?)
Eure Hornfischers Martin und Silke mit Finn

Donnerstag, 15. April 2010

Hey du Lurch! Hey you, fire salamder!

It is mid April and shortly after 9 pm. I take my jacket, reach for my flashlight and walk outside into the dark. It is raining. The perfect weather for my plan. In the light of the flashlight I am searching the ground. I am in the woods. There- a black salamander, a bug and many snails. But I am looking for something different. It doesn't take me very long and I see the first guy crossing my path, a fire salamander! Just a few of us have seen one in their life. But actually a fire salamander is not that rare. They like it moist, dark and fusty- and they are nocturnal. Fire salamander can become quite old, 50 years old have fire salamanders become in captivity. They can live in your neighbourhood for decades and you wouldn't even notice that they are there. Is it the same with us Christians? Nobody notices that we are Christians although we are living right amongst the people. Pagans can discover us just by seing us walking to church on Sunday- for many a very uncomfortable time like walking through rain in the middle of the night...Besides are we Christians often without attracting attention. But we are supposed to be on fire, just like the signal color of the fire salamander. No, it is not about being seen or beeing right on stage. It is about what Jesus says in the beginning of the sermon on the mount:

"You are the light of the world. A city on a hill cannot be hidden...in the same way, let your light shine before men, that they may see your good deeds and prais your Father in heaven."
(The Bible, Matthew 5,14&16)

Jesus stresses the good deeds, so it is not just preaching. We call ourselve "christians" like our model Jesus Christ. He didn't just preached , but did good things like healing the sick, feed the people and had time for the children. What a great example. So let's follow him that others might see Jesus!


Mitte April, es ist kurz nach 21 Uhr. Ich
ziehe meine Jacke an, greife nach der Taschenlampe und gehe raus in die Dunkelheit. Es regnet. Perfektes Wetter für mein Vorhaben. Mit der Taschenlampe suche ich den Waldboden ab. Dort – ein schwarzer Molch, Laufkäfer und viele Schnecken. Doch ich suche etwas anderes. Es dauert auch nicht lange und der erste Bursche läuft mir über den Weg, ein Feuersalamander! Die Wenigsten von uns haben schon mal einen gesehen. Doch sind sie gar nicht so selten. Sie mögen es feucht, dunkel und modrig – und sie sind nachtaktiv. Feuersalamander erreichen ein ansehnliches Alter, 50 Jahre in Gefangenschaft sind bekannt. Jahrzehntelang können sie in deiner Nachbarschaft leben, ohne dass sie bemerkt werden. Ob es mit uns Christen auch so ist? Jahrzehntelang unentdeckt, obwohl wir mitten unterm Volk leben? Entdecken kann uns der Heide nur Sonntag früh auf dem Weg zum Gottesdienst – für viele eine ähnlich ungemütliche Zeit wie nachts draußen bei Regen… Ansonsten sind wir Christen oft sehr unauffällig. Dabei sollten wir doch ziemlich feurig sein, so wie die Signalwarnfarbe bei dem beschriebenen Salamander. Nein, es geht hier nicht ums gesehen werden, sich ins Rampenlicht vordrängen. Es geht aber darum, was Jesus anfangs in der Bergpredigt sagt:

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt nicht verborgen bleiben… So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Die Bibel, Matthäus 5, 14/16)

Jesus betont hier die „guten Werke“, also mit predigen allein ist es nicht getan. „Christen“ nennen wir uns, nach unserem Vorbild Jesus Christus. Der hat auch nicht nur gepredigt, sondern hat auch mit Taten auf sich aufmerksam gemacht, hat Kranke geheilt, hat den Menschen zu essen gegeben und hatte Zeit für Kinder. Welch ein Vorbild. Bleibt uns nur noch, tatkräftig zu folgen – damit Menschen auf Jesus aufmerksam werden!



Donnerstag, 8. April 2010

Die entscheidende Sicht der Weltgeschichte

"Easter passed already- but the miracle of the resurrection is ongoing!" a friend of ours wrote very adequate.
Our time in Franconian Forest with Martin's parents was very nice. We visited many friends in Geroldsgrün, Silberstein, Hof, Seußen and Thiersheim. Past Easter we had a conference at the DMG headquarter with all missionaries from all over the world currently living in Germany. On two days we did the program for the teens. We talked about important events in history; about things which really count. Do you know the seven most important events in history? At the end of this article you can find the answer.

"Ostern ist schon wieder vorbei – das Wunder der Auferstehung bleibt bestehen!" schrieb letztens eine Freundin passend.
Die Zeit im Frankenwald bei Martins Eltern war sehr schön. Wir haben viele Freunde besucht in Geroldsgrün, Silberstein, Hof, Seußen und Thiersheim. Nach Ostern fing auch gleich eine Klausurwoche bei der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG) an. Da kommen dann Mitarbeiter aus aller Herren Länder zusammen, die sich gerade in Deutschland befinden. An zwei Tagen durften wir uns mit den Teens beschäftigen. Es ging um Höhepunkte der Weltgeschichte und um dass, was wirklich zählt. Kennst du die wichtigsten sieben Weltereignisse? Am Ende des Beitrags kommt die Auflösung.

Einblicke in die Weiten des Sternenhimmels. Finn war hellauf begeistert von Saturn, Mars und dem Katzenaugennebel. Vielen Dank Daniel für die fachkundige Führung durch den Sternenhimmel
We had the chance to look into the wide of the starry sky. Finn was very excited about Saturn, Mars and Cat'a Eye Nebula. Thank you very much Daniel for sharing your knowledge about the stars and planets with us.

Wanderung durchs Höllental im Frankenwald
Hiking through the Höllental in Franconian Forest




1 Schöpfung/2 Sündenfall/3 Sintflut/4 Turmbau/5 Weihnachten/6 Ostern/7 Jesus kommt wieder
("The 7 C´s of History"; Answers in Genesis)
1 Creation/ 2 Corruption/3 Catastrophe/4 Confusion/5 Christ/ 6 Cross/ 7 Consummation ("The 7 C´s of History"; Answers in Genesis)

Surprised?

Überrascht?

"See to it that no one takes you captive through hollow and deceptive philosophy, which depends on human tradition and the basic principles of this world rather than on Christ."
The bible, Colossians 2:8

"Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus."
Die Bibel, Kolosser 2,8




Dienstag, 23. März 2010

Berlin, Pfalz, Thüringen

After a very blessed time in Frankfurt/Oder we went to visit friends in Berlin. One afternoon Martin had the chance to do some sightseing via bike, government buildings, Berlin dome, Alex,... just awesome.
We had one day off in Sinsheim and went to Otterbach in the Rhineland- Palatinate. It is near Kaiserslautern and it is where Martin had spend his childhood 20 years ago. And it was great to meet old Friends and visit places where he had been.
Finally spring has reached Germany too. Last week we went with Finn to a petting zoo in Bretten. Actually it is the biggest petting zoo in Germany. We had a lot of fun with the animals and a peacock showed his best side.
Last weekend Martin went to Gotha in Thuringia where he had the sermon for a youth service. On Saturday he could visit one of the most famous castles, the Wartburg. Of course he went with the bike :-) It was rainy in the morning, the "Rennsteig" foggy and muddy but then Martin walked on Martin Luther's foot steps. On the Wartburg Martin Luther translated the bible into German.
For the Easter week we will be visiting Martin's parents in Frankonia.

Segensreich verabschiedet in Frankfurt/Oder zogen wir weiter nach Berlin, wo wir auch noch ein paar liebe Freunde besuchten. Einen Nachmittag konnte ich mit dem Radl durch Berlin fahren, Regierungsviertel, Berliner Dom, Alex, ... einfach herrlich.
Nach einem Tag Pause in Sinsheim ging es dann weiter in die Pfalz nach Otterbach bei Kaiserslautern. Dort hat Martin vor über 20 Jahren seine Kindheit verbracht und es war ein herzliches Wiedersehen von vielen Freunden und Bekannten.
Nun gibt es auch hier für den Frühling kein halten mehr. Letzte Woche waren wir mit Finn im Streichelzoo in Bretten, nebenbei der größte in Deutschland. Wir hatten eine Menge Spass mit den Viechern und auch der Pfau zeigte sich von seiner besten Seite.
Letztes Wochenende war Martin dann im schönen Thüringen, genauer gesagt Gotha für Konfiunterricht und Jugendgottesdienst. Am Samstag konnte ich eine der bekanntesten Burgen Deutschlands, die Wartburg mit dem Rad´l erfahren. Der Vormittag war sehr verregnet, der Rennsteig sehr vernebelt und matschig bevor es dann auf die Spuren von Martin Luther ging, der ja dort bekanntlicherweise die Bibel in ordentliches Deutsch übersetzte. Die Tage um Ostern werden wir dann im Fichtelgebirge bei Martins Eltern verbringen.


Martin mit dem Radl vor dem Reichstag- in front of the "Reichstag" (with the bike)

Wiedersehen bei Martin´s Jugendfreud Micha- reunion with Micha (his friend from childhood) and his family

Finn ist das nicht geheuer - aber Rehe sind keine Fleischfresser!-Finn is not so sure about the deer- but deer don't eat meat

Zwei Schäfchen- two lambs

121 Pfauenaugen, Mist, jetzt hab´ ich mich wieder verzählt...
121 peacok eyes, oh, now I have miscounted again...

Ziemlich platt aber zufrieden auf der Wartburg angekommen
tired but content I reached my goal, the Wartburg