Freitag, 8. Januar 2016

Liebe Freunde!

Die Freude ist wirklich unbeschreiblich! Am 29. August kam Calvin James Hornfischer auf die Welt! 
Zeitweise waren bis zu acht Personen im Entbindungsraum - völlig normal in der Indianerkultur. Zur tatsächlichen Entbindung in den frühen Morgenstunden waren dann nur noch Silke und zwei ihrer Schwestern da. Auf Wunsch der leiblichen Mutter Nicole konnte Silke sogar die Nabelschnur durchschneiden! Weihnachten mit einem Neugeborenen zu feiern war etwas ganz
Besonderes für uns. Durch die gewünschte aber doch überraschende Adoption sind in den letzten Monaten einige Dinge auf der Strecke geblieben.






Um die Papierangelegenheiten zu regeln, mussten wir Anfang November an die Küste nach Hooper Bay fliegen, der Wohnort von Nicole.
Dort trafen wir auch den leiblichen Vater und Cal’s großen Bruder und den Rest seiner Familie. Auch Oma und Opa waren da, die ihm traditionell einen Yupik-Eskimo Namen gegeben haben: „Acaakulluq“.
Eines Abends haben wir uns mit Daniel und seiner Frau Lola darüber ausgetauscht, wie Gott doch alles so wunderbar geführt hat. Ihr erzählten dass wir schon seit acht Jahren um Nachwuchs beten. Da erzählt Daniel, dass es vor acht Jahren gewesen ist, als Nicole in seine Klasse kam. Er konnte nie sagen, warum sie seinen Kontakt suchte. Doch Jahre später war genug Vertrauen gewachsen, um Daniel und Lola in ihre Adoptionspläne einzuweihen! Unsere Augen fangen das Schwitzen an, wenn wir daran denken, dass Gott womöglich sofort auf unser Gebet agiert hat, nur sahen wir es nicht und waren noch zu ungeduldig!
Wären wir mit einer Fluggesellschaft geflogen, hätte uns der Flug für Silke und mich $3000 gekostet. Gott sei Dank konnte der Missionsflieger Flüge kombinieren und so gingen die Kosten für uns auf ein Drittel runter.
Vielen Dank für Euer jahrelanges Mitbeten für ein weiteres Kind. Wir sind überwältigt, wie Gott erhört hat. Finn ist ein stolzer, großer Bruder!

Sehr dankbar sind wir für die treue Teilhabe vieler von euch an unserer - vielmehr Gottes Arbeit - hier in Alaska. Eure finanzielle Unterstützung in den letzten fünf Jahren ist sehr beständig und viel Grund zur Dankbarkeit. Ihr seid einfach spitze!
Was sich betreffs der Finanzen geändert hat sind vor allem die Kursschwankungen des Euro/Dollar der letzten Monate, die uns zu schaffen machen. Erstmals seit über fünf Jahren sind wir nun unterfinanziert. Hinzu kamen zusätzliche Gebühren für einen weiteren Visumsantrag, der uns langfristig die Arbeit hier drüben erleichtern wird. Wem es freudig aufs Herz gelegt ist, darf gerne eine Extraspende überweisen. Gerne würden wir aber auch noch neue Leute mit ins Boot ziehen, sei es durch Einmalspenden oder auch einen Dauerauftrag. Hier haben wir ein breites Spektrum von 10- 180 Euro, der Durchschnitt bei 40 Euro. Es fällt uns nicht ganz einfach, über Geld zu reden, doch einige von euch fragen auch immer wieder nach und so möchten wir auch hier offen sein.

Nun noch ein paar Bilder aus dem letzten Jahr. In ein paar Wochen hört ihr wieder von uns.

Gemeinsam mit euch - für den König unterwegs - bis an die Enden der Erde!

Eure Hornfischers
Martin und Silke mit Finn und Cal

 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Man hat schon lange nix von euch gehoert. Noch einmal recht herzlichen dank fuer die kieben bilder die bei mir in einem Rahm stehn. Wie geht es dem zu wachs? Vor allem wie geht es euch dreien? Hat es mit der Einbuergerung geklappt? Kannst mir 1 grossen Salmon schicken? Ach nein Martin das soll nur spass sein. Euch viern gottes geleit und segen. Gehts deinen eltern den Andreas und christopher gut? Was machen sie und wonsind sie? Theo Strack ist verstorben .. Tschuess