Freitag, 2. Januar 2015

Mittwoch, 30. Juli 2014

Rebuilding Galena

Nach einer längern Sendepause gibt es nun wieder einiges zu berichten. Der Frühling ist geprägt vom Wiederaufbau und Umbruch.

Das erste Freiwilligen-Team kam bereits im Mai, noch vor dem Wiederaufbruch des Yukon. Die Wände werden hochgedrückt und das Dachgebälk konnte installiert werden. Es handelte sich um das Haus unserere ehemaligen Nachbarin und so half ich auch eine halbe Woche mit. 
Mittlerweile haben weitere Teams am Haus gearbeitet, von außen ist schon alles fertig.
 
 In Galena gibt es keine Teerstraßen, die Flughafenlandebahn ist die einzige Ausnahme. Sobald die Straßen nach Schnee und Eis abgetrocknet sind (April), wird es sehr staubig. Mit LKW's werden die Straßen bewässert, um dem Staub niedrig zu halten.

 Viele Häuser werden auf höhere Stelzen gebaut. Dazu müssen neue Stahlrohre eingeflogen werden und die dann mit schwerem Gerät bis zu 7m in den gefrorenen Boden gerammt werden. Je nach Hausgröße kostet dieses Unternehmen um die 50.000 Euro. Dies wird vom Staat finanziert. 


Alte Häuser werden abgerissen; hier konnte ich mit einem Freund eine Bedachung mit darunterliegender Isolierung ergattern. 


Überall ist schweres Gerät unterwegs, hier werden gerade die langen Stahlstelzen transportiert.



Ein weiteres Fahrzeug begradigt alle paar Wochen die Straßen, die durch die schweren Baufahrzeuge dieses Jahr wesentlich mehr beansprucht werden. 


Weitere Baumaterialien kommen über den Frachtkahn ins Dorf, der Galena etwa alle 10 Tage aus Richtung Fairbanks ansteuert. Dieses Jahr wurde ich angefragt, ob ich bei der Logistik helfen kann. Da es mir Möglichkeiten gibt, mit Leuten in Kontakt zu kommen, habe ich zugesagt. Ich kümmere mich um die ankommende Ware und erledige die Papiere. In der Regel ist es ein angenehmes Betriebsklima, denn alle sind froh, dass ihr Zeug endlich angekommen ist.

Unsere Wäsche trocknet über dem Esstisch, woanders war kein Platz in der Wohnung...
Es geht sprichwörtlich aufwärts.

Stück für Stück beginnt auch daheim der Wiederaufbau. Mitte April wurden neue Hühner angeschafft, im Herbst sollte dann die Eierproduktion laufen. 


Da wir am Waldrand wohnen, ist die Eule nicht weit weg. Da hilft auch kein Hahn mehr, der die Hühnerschar bewacht.

Mit PVC-Rohren haben wir eine Überdachung gebaut. Die Verbindungsstücke wurden uns von www.ziptiedomes.com gespendet! Vielen Dank! Nach wenigen Stunden war der Dom errichtet und der Hühnerdraht drüber gespannt; ein ausgedientes Trampolintuch dient als Sonnen- und Regenschutz.

Auch wenn Kiska bei der Entenjagd eingesetzt wird, weiß er genau, dass er diese Hühner nicht zwischen die Zähne bekommen darf.

Ende März hatte unser Hund Kiska einen schweren Unfall. Er rannte in ein Elchgeweih, das von Schnee freigegeben worden war. Die spitzen Geweihspitzen rissen eine 30 cm lange Wunde in seine rechte Flanke! Alle paar Monate kommt ein Tierarzt ins Dorf, dieser war aber gerade 20 Minuten vorher weg geflogen... So erbarmte sich unsere Allgemeinmedizinerin und flickte Kiska wieder zusammen. Von der Wunde war Ende Mai nicht das kleinste bisschen mehr zu sehen. Wir sind sehr dankbar dafür.


Freitag, 28. März 2014

Post

 Durch den niedrigen Wasserspiegel kommt man im Winter an Schotter im Yukonbett. Dieser wird für den Straßenbau eingesetzt.

6 Sitzer des Arbeitgebers, mit dem wir nach Galena geflogen sind.
 
 Iditarod 2014 Martin Buser kommt als zweites nach Galena.



 Martin Buser ist gebürtiger Schweizer und viermaliger Gewinner des längesten Hundeschlittenrennens der Welt.

In der Nacht hat es durchaus noch -30° C.



Die Wohnung ist klein - Toilette dient gleichzeitig als Stuhl im Wohnzimmer ;-)
 
Finn guckt aus seiner Dachbodenstube


Morgendliche Lesestunde
 
Bereit für das Langlaufrennen beim Frühlingsfest 2014.
 

2. Platz
 


 Ausgetragen werden die Festlichkeiten auf dem Yukon.



Silke ist immer bei den Hunden.
 

Nein, kein Beißhund, der Große freut sich nur!
 
4. Platz beim Schlittenhunderennen
 



Ein letzter Blick zurück - doch der 1. Platz im Schneeschuhrennen ist Finn nicht mehr zu nehmen.

Eis-Pick-Contest 2014 - als einziger Teilnehmer war mir der Gewinn von Anfang an sicher.
 
Für 76 cm brauche ich 28 Minuten - sehr dünn dieses Jahr. Ein gutes Zeichen für den Break-Up Mitte Mai.
 
 Geburtstagsmorgen 


Ein Puck als Torte.
 
 Hockey-Geburtstag




Wir haben Hunger!
 
Geistlicher Input
 


Spielen auf dem Dachboden