Samstag, 29. Dezember 2007

Weihnachten

Diesjähriger Geburtstag von Jesus also das erste mal für Martin in den USA. War sehr nett. Am 24. wollten wir mit den anderen Praktikanten feiern. Mary ist aber kurzfristig erkrankt und so haben wir dann doch nur als Familie gefeiert. War trotzdem sehr nett. So richtig gefeiert wird Weihnachten in Amerika aber erst am 25. An diesem Tag waren wir bei einer großen Familienweihnachtsfeier eingeladen mit gut 20 Leuten. Das war sehr nett. Wir haben Trivial Persuit gespielt, die englische Variante war aber ein bißchen schwer für uns. Dann haben wir an diesem Tag viel Air-Hockey gespielt, dass ist so ein Spieltisch. Ich hatte meinen Spass mit Al. Hatten so einige Fights. Er ist Inhaber eines Geschäfts und verkauft auch Stihl-Kettensägen. Das waren wir gleich auf einer Linie. Im Gegensatz zu Deutschland gibts in Amerika nur einen Feiertag. Am nächsten Tag gings dann gleich wieder weiter mit Arbeit im Church-Office, im Buchladen. Donnerstag haben wir uns ein Kindercampgelände angeguckt und Gespräche mit dem Leiter geführt (Pastor Paul, Martin u.a.). Dort findet im Sommer ein über zwei Monate ein Kindercamp statt mit wechselnden Gruppen, wo wir auch dabei sein werden.
Mal gucken, was über Neujahr hier läuft. Vielleicht lädt uns jemand ein.
Wir wünschen auf jeden Fall allen, die das lesen, ein gesegnetes neues Jahr 2008. Gut zu wissen, dass Gott schon das ganze Jahr überblickt und weiß, was auf uns zu kommt.

Samstag, 22. Dezember 2007

Peinliche Geschichte

Gestern (Freitag) haben wir uns bei Bill und Janet eingeladen. War ein sehr netter und lustiger Abend. Vollmundig sprachen wir davon einen Kuchen mitzubringen, selbstgemacht versteht sich. Backen ist so eine Sache in Amerika, da du nicht die gleichen Zutaten wie in Deutschland findest. Also sagen wir so, geschmeckt hat er sehr gut, aber er war nicht gerade eine Augenweide (siehe Bild). Das ging voll in die Hose. Danach haben wir Weihnachtslieder gespielt (Gitarre, Trommel, Klavier, Silke und Martin mit Geige und Flöte dazu). Dann haben wir uns noch die VOX-Sendung angeguckt, wo Janet als Sängerin ganz rechts auf der Bühne steht. Bill und Janet haben zwei Labbis in choklat. Finn hat gleich gekuschelt. Zum Vergleich, dass andere Bild ist vom letzten Jahr Weihnachten.
Freitag Mittag waren wir mit Betsy mexikanisch essen. Sie ist die Tochter vom Pastor Paul und arbeitet als Sanitöter und in der Gemeinde mit.



Freitag, 21. Dezember 2007

Sendung auf VOX und Bookstore


Wir sind sehr zufrieden mit unserem Beitrag auf VOX. Hatte die Sendung per Onlinevideorecorder aufgenommen, habe ihn also auf PC. Vielen Dank für eure Gebete! Das hat auf jeden Fall was gebracht, dass die Sache gut rüber kommt. Danke auch für eure Rückmeldungen, sei es von Bekannten aber auch Unbekannten.
Wer sie verpasst hat, kann sie wohl am Sonntag noch mal angucken.
Heute seht ihr zwei Bilder vom christlichen Bookstore. Hier bin ich jeden Mittwoch beschäftigt, z.B. Regale bauen, Müll wegbringen, Sachen sortieren, Buchsendungen kontrollieren und ab und an auch mal was verkaufen. Eine sehr nette Sache. Neben mir steht Nici, sie ist Schülerin und verdient sich ein paar Dollars hier. Ich verdiene nichts, darf mir aber am Ende des Tages immer was mitnehmen, ein Buch, CD oder so.

Montag, 17. Dezember 2007

Zwei Pizzabäcker

Im folgenden Video seht ihr Finn und Martin beim Pizza machen

Guys, Geige & Gänse

Letzte Woche war Silke mit der CareGroup (Hauskreis) in einem Kinderheim. Sie haben Weihnachtslieder gesungen. Da es eine öffentliche Einrichtung war, durften sie keinen Input weitergeben. Einige der Mädels haben Silke gefragt, wann die Predigt kommt. Silke hat taktisch klug geantwortet. "Hör´ dir den Text der Lieder genau an, da ist viel Botschaft drin!"

Silke spielt bekanntlich Geige, im Koffer war leider kein Platz mehr für das Teil. Eine Frau aus der Gemeinde hatte aber noch eine "übrig". Sie kam heute mit der Geige vorbei und Silke kann sie solange haben, wie wir hier sind. Nun ist es ganz offensichtlich, dass Silke hier die 1. Geige spielt ;-)
Während Silke heute Morgen Englisch-Hausaufgaben gemacht hat, war ich mit Finn draußen. 5 Minuten Fussweg von unserem Haus ist ein kleiner Fluss, der von einem Biber aufgestaut wurde. Dort haben wir kanadische Wildgänse beobachtet.
Silke ist etwas krank im Halsbereich und nimmt Medikamente. Die Behandlug war kostenlos. Ein HNO ist in der Gemeinde. Letzte Woche habe ich mir die rechte Hand röntgen lassen. Ich hatte mir beim Basketball spielen den Daumen so dermaßen verstaucht, dass ich zwei Tage Linkshänder war und 1/3 der Hand war blau. Ein Dr. aus dem Hauskreis meinte, ich sollte sicherheitshalber röntgen lassen. Der Daumen ist ein wichtiger Finger, nicht das was gebrochen ist. Auch hier haben wir nichts gezahlt. Gott hat seine Leute überall, ist schon cool.


Dienstag, 11. Dezember 2007

Alles hat seine Zeit

Ihr Lieben nah und fern,

leider kam unser Bericht nicht heute Abend. In den Programmzeitschriften waren wir für heute
angekündigt. VOX hatte gesagt am 18. Dezember. Nachdem in der Vorschau nicht von uns die Rede war, könnte ich mir auch vorstellen, dass wir auch erst nach dem 18. Dezember gesendet werden.
Sorry, wenn ihr vergeblich auf uns gewartet habt. Ich habe leider sonst auch keine näheren Infos.
Mit lieben Grüßen
Eure Hornfsichers.

Freitag, 7. Dezember 2007

! ACHTUNG ! Sendetermin vorverlegt

Di 11.12.2007, 20:15-22:15 Uhr (Vox)
Liebe Freunde, der Sendetermin wurde vorverlegt. Anbei der Text, den ich bei VOX gefunden habe.

Goodbye Deutschland! - Folge 47Folge 47

Ausgerechnet Alaska: Schon als Kind träumte Silke von einem Leben in Alaska. Mit ihrem Mann Martin arbeitet Silke als Gemeindepädagogin bei einem christlichen Verein in dem kleinen Ort Seelow in Ostdeutschland. Die kirchliche Arbeit steht für die Hornfischers, die mit ihrem zweijährigen Sohn Finn auswandern wollen, im Vordergrund. Sowohl für Silke als auch für Martin steht fest, dass Gott ihnen die Tür nach Alaska geöffnet hat. Der Weg nach Alaska führt allerdings über Virginia - dort werden Silke und Martin ein einjähriges, unentgeltliches Praktikum bei einer Kirchengemeinde absolvieren. Für die junge Familie soll dies der Prüfstein sein. Das Jahr in Virginia kann die Familie nur mit der Unterstützung aus Deutschland überstehen. Freunde und Verwandte spenden jeden Monat Geld, damit sie ihren Traum auch leben können. Doch bereits vor der Abreise zeichnet sich ab, dass das Geld vermutlich nicht reichen wird.