Mittwoch, 20. Juni 2012

Britisch Columbia/Canada


Ein kurzes Update aus British Columbia. 2518 km sind wir schon gekommen und noch mehrere Tausend liegen vor uns. Wetter und Stimmung sind gut, auch wenn wir natürlich viel Zeit im Wagen verbringen. Die letzten zwei Tage haben wir eine Menge Viecher gesehen.
Das Ziel für morgen ist Edmonton, weitere 590 km. Jetzt aber ab in die Falle, ich bin auch ein Fahrer. Eure Gebete würden wir zu schätzen wissen, bitte betet für Sicherheit auf den Straßen und eine gesegenete Zeit mit den fast 40 Teens.

A little update from British Columbia. 1574 miles are behind us and many more in front of us. Weather and atmosphere are great. We have seen lots of wildlife the last two days.
The goal tomorrow is Edmonton, another 590 km. Lets go to bed, I'm also one of the drivers. We would appreciate your prayers for safety and a blessed time with almost 40 teens.

 Eine Bisonherde auf der Straße.

Bison on the road, all in all 31

 Endlose Straßen, Berge und Natur pur - Alaska, Yukon Territorium und Britisch Columbia.

 Endless roads, mountains and pure nature - Alaska, Yukon Territorium and British Columbia.


 Abendessen für die ganze Truppe.

Supper for the whole group.

Bison ganz nah.

Bison really close.

Steinbock

Stone goat

 Brücke über den Tesslinfluss

Bridge over the Tesslin River

 Bulle

Bull

 Zwischen Soldatna und Anchorage, der erste Tag der Tour.

Between Soldatna and Anchorage, the 1st day of the tour.

 Regenbogen in Beaver Creek, direkt nach der Grenze in Kanada.

Rainbow in Beaver Creek, just behind the border in Canada.

Schilderwald im Yukon Territorium, Schilder aus der ganzen Welt. Silkes Heimatstadt ist auch dabei!

Sign forrest in Yukon Territory, signs from all over the world. Silkes hometown is also there!

Freitag, 15. Juni 2012

Warriors On Wheels! - Kämpfer auf Rädern!


The last few days we attended a ministry training. When you live in a village and you just can leave by airplane around 3 times a year you really appreciate the spot they picked for the training - Homer. A little town at the coast. This is probably the place every outsider thinks the whole state of Alaska looks like. Mountains, water, eagle. A welcome change to the trillion moskitos and the silty Yukon in Galena. We enjoyed it! Today we took off to Soldatna. Here starts our "Warrior On Wheels" Journey. 38 teenager drive with a team in vans from Alaska all the way down to Missouri to attend a Warrior Leadership Training. We won't be online very often the next four weeks. But a support team will update you if you like on: http://warrriorsonwheels.blogspot.com (with 3 r's). We would appreciate your prayers the next few weeks. Martin has a stiff neck the last to days and the airplanes haven't been in time to fly in the kids so we are already behind the schedule. It sound promising. May our Lord use us for his glory!

Die letzten Tage waren wir auf einer Fortbildung. Wenn man in einem Dorf lebt, dass man 3x im Jahr mit dem Flugzeug verlassen kann, dann weiß man es wirklich zu schätzen, dass unsere Organisation Homer als Ort gewählt hat. Homer ist eine kleine Stadt an der Küste. Wie im Bilderbuch sieht es dort aus, so wie sich wohl alle Alaska vorstellen, Berge, Wasser und Adler! Eine willkommene Abwechslung zu den Trillionen von Mücken und dem schlammigen Yukon in Galena. Wir haben es sehr genossen. Heute sind wir nach Soldatna aufgebrochen. Dort startet unsere "Kämpfer auf Rädern" Reise. 38 Teenager fahren mit einem Team in Kleinbussen runter nach Missouri auf ein Leiterschaftscamp. Wir werden die nächsten vier Wochen nicht sehr oft online sein. Aber ein anderes Team schreibt einen Blog (leider nur auf English), falls ihr uns auf unserer Tour folgen möchtet: http://warrriorsonwheels.blogspot.com (mit 3 r's). Wir würden euer Gebet besonders die nächsten Wochen sehr zu schätzen wissen. Seit zwei Tagen habe ich einen steifen Hals und die Flugzeuge hatten gestern viel Verspätung so dass wir schon hinter der Planung sind. Das hört sich vielversprechend an ;-)
Möge unser Vater im Himmel alles zu seiner Ehre benutzen!




 


Freitag, 1. Juni 2012

Silke's chicks

We just got three chicks last Saturday. They are some of the most adorable creatures on earth. But I guess all baby animals are super cute. We have them in a big cardboard box upstairs in our dining room, because we have to make sure that the dog doesn't get them. We love our dog but for some reason he doesn't know the difference between birds, such as ducks and geese, that we want him to retrieve and birds, like our chicks and chicken, which we love and which are not to be retrieved at all times ;-) . But anyway back to our chicks now. The other night we had them out of the box, running around on the table. It is just so much fun to watch them. We got them their little cup with water and another one with their feed. But what is that with them? They had to be at exactly the same spot at their feeder. Three chicks, a big enough bowl of feed for all of them with ample of space. But for some reason they needed exactly the same spot. Funny and stupid chicks I thought. There was so much feed, plenty for all of them but they were just looking for the things the others had. Well you probably know were I am going with my thoughts. It really made me thinking of us humans. Don't we often do exactly the same thing? Looking at what other people have; wanting to have exactly the same and missing out on the things God has placed right there for us. Well, you got me thinking there too. When I saw those chicks pushing and kicking each other away just to get what the others have made me smile. They are just stupid chicks. But reminding myself of not doing the same thing is kind of really hard at times. How about you?
Well I guess, good thing God placed those chicks in my life.  And don't get me wrong, I really love my chicks :-) 






Dienstag, 15. Mai 2012

Wann kommt die Flut?

Das war die große Frage auch wieder dieses Jahr. Am letzten Freitag um 6:30 Uhr war es dann soweit- Der Yukon brach auf. Der Winter war sehr kalt und es gab viel Schnee. Durch die gute Schneeisolierung war das Eis aber nicht so dick. Ein Spektakel ist es allemal, wenn der Fluss nach 7 Monaten wieder aufbricht. Eisschollen so groß wie Fussballfelder schwimmen direkt an unserem Haus vorbei.

5° C und Regen sorgten in den ersten zwei Tagen für einen guten Abfluss. Es ist mit der Toilette vergleichbar. Mit genügend Wasser wird - in diesem Fall das Eis - zügig rausgespült. Je mehr Wasser, desto besser.


Im Hintergrund türmen sich die Eismassen. Die Kraft des Wassers ist gewaltig. Bis weit in den Juni hinein braucht es, bis die Eisschollen dahingeschmolzen sind.

Kommenden Donnerstag haben wir unseren 10. Hochzeitstag! Letzten Sonntag haben wir im Gottesdienst unser Eheversprechen erneuert. Zuallererst uns selbst wollten wir daran erinnern, dass wir immer noch verheiratet sind - nicht nur auf dem Papier, auch in unseren Herzen. Nach 10 Jahren fängt man langsam an, den Partner kennen zu lernen und es erfordert manchmal viel Arbeit, eine gute Beziehung am laufen zu halten. "Scheidung" hatten wir vor 10 Jahren aus unserem Wortschatz gestrichen, Mord ist aber immer noch eine Option ;-) Scherz beiseite, eine der größten Lügen ist wohl, dass jeder denkt, nur ich selbst habe Probleme. Bei allen anderen läuft es gut. Viele waren von unserem Zeugnis ermutigt. 83 Leute kamen zum Gottesdienst. Viele Schüler aus dem Internat hatten wir, es war die letzte Möglichkeit für sie, bevor sie nächstes Wochenende über den Sommer zurück in ihre Dörfer geflogen werden.


Blick aus dem Wohnzimmerfenster. Die ersten Setzlinge sind schon im Boden, müssen aber noch vor Nachtfrost geschützt werden. Am unteren, mittleren Bildrand spitzt auch schon das Brennholz für den nächsten Winter hervor. Findest du auch unseren Hund Kiska auf dem Bild?

Auch hier draußen entdeckt, der gute alte VW Bus.

Der Sommer ist kurz und zum Kompost machen ist nicht viel Zeit. Mein Freund Andrew schweißte mir eine drehbare Komposttonne zusammen. Alles Material hatte ich auf dem Müllplatz zusammen gesammelt. Später kommen Fischreste, Hühnermist und Grassschnitt in die Tonne und bei guter Führung werden die Zutaten innerhalb weniger Wochen zu Kompost zersetzt.


Mittwoch, 25. April 2012

Unsortiert

 Kiska beim Bäume fällen am Strand des Yukon

 Anfang April, Schnee liegt noch genügend aber bei 15° C ist der auch in ein paar Wochen weg

 Anfang April waren wir für zwei Wochen in Anchorage, einzige Gelegenheit frische Sachen zu bekommen, Tomaten gibt es nicht oft.

 Hunger auf Frühlingsrollen? Die musst du wohl selber machen. Sehr gelungen!

 Unser Garten Mitte April, die Samen sind schon vorgezogen

 Martin erzählt die Geschichte von Rahab auf der Geburtstagsfeier von Finn

 Das Holz ist schon gesägt, jetzt muss es nur noch gehackt und gestapelt werden; aus dem großen Balken säge ich ein paar Bretter zu

 Finn s Bastelarbeit zum Iditarod Hundeschlittenrennen

 Auf dem Schneemobiltrip nach Unalakleet, kurzer Stop in Kaltag

 Zum Fliegen sind die Ohren doch zu klein

 Finn und die Geburtstagstorte, kreiert von der besten Mama der Welt!

 In Unalakleet auf dem gefrorenen Ozean

 Ross und ich; im Hintergrund die Insel Besboro

 Morgen geht unser zehnwöchiger Erziehungskurs zu Ende. Das fünfköpfige Team ist zufrieden. Auch wir selbst konnten noch Dinge dazu lernen. Im Herbst möchten wir einen weiteren Kurs durchführen.

Mit über 100 km/h auf dem Schneemobil, da muss man sich schon warm anziehen.

 Silke mit Bodyguards, Kamper zur rechten war auf ein paar Tage zu Besuch

 Anfang April lud mich ein Freund zum Ski fahren ein. Eine dreiviertel Stunde von Anchorage ist das Ski Resort "Aleyaska". Der letzte Skitrip ist über 10 Jahre her.


 Auf dem Rückweg von Unalakleet toben wir uns auf kleineren Bergen aus, hier blieb die Maschine auf halber Strecke stecken, es war doch zu steil.

 Der Trail nach Unalakleet...

 250 km einfach

 kurze Pause

 Unalakleet an der Küste
 

Bäume fällen am Strand mit einem Studenten

Finn war an seinem Geburtstag Ende März krank; drei Wochen wurd dann nachgefeiert.


 Finn und ein Freund beim Holz machen.

 Abschleppseil vergessen? Na dann wird der LKW eben nach Hause geschoben.