Am vergangenen Samstag haben wir (Martin mit den anderen Praktikanten Tomislav und Marietta) den „alten“ Praktikanten Vitali mit seiner Familie zum Flughafen in Washington gebracht. Silke mit Finn blieb daheim. Denn die Fahrt dauert einfach 7 h. Das liegt zum einen an der Entfernung, zum anderen daran, dass man auf der Interstate (Autobahn) nur
Dienstag, 13. November 2007
Ausflug nach Washington D.C.
Donnerstag, 8. November 2007
MOPS
Heute war ich (Silke) mit Marie (auch Intern) beim Frauen bzw. Müttertreffen in der Gemeinde. Das Treffen findet einmal im Monat in der Gemeinde statt und nennt sich MOPS. Den Namen finde ich echt niedlich, er bedeutet Mothers of Preschoolers. Die Mütter kommen mit ihren Kindern und können sie dann in eine Gruppe zur Betreuung abgeben, so dass sie Gemeinschaft haben können bzw. findet auch immer ein Vortrag zu einem Thema statt. So war ich im Programm und Martin war mit Finn in der Kinderbetreuung ;-)
Mir hat es gut gefallen, weil da echt viele Mütter waren und ich das als Chance für mich sehe Kontakte zu knüpfen. Ich wünsche mir sehr, dass ich hier eine Freundin finde, da dürft ihr auch gerne für beten.
MOPS fand ich einfach toll. Es war praktisch, ansprechend und gut in den Alltag umzusetzen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass sie Mütter echt ermutigen zu Hause zu bleiben und sich um ihre Kinder zu kümmern, weil das eine wichtige und bedeutende Aufgabe ist!! Das ist schön, wenn man mit dieser Ansicht nicht ein Außenseiter ist.
Mittwoch, 7. November 2007
Keinen Mangel
Gleich am ersten Tag habe ich von Vitali (Noch-Praktikant) eine Jacke geschenkt bekommen. Jemand von der Gemeinde hat sich eine Jacke gekauft und eine dazu bekommen. Vitali ist fast zwei Meter groß. So hat er mir die neue Jacke vermacht. Thank you!
In Amerika ist alles etwas größer. Es wird immer mit dem Auto gefahren. Auch zum Nachbarn. Manchmal bin ich in der Gemeinde, manchmal Silke. Deshalb hat uns die Gemeinde zwei Autos gegeben. Einen Chrysler und ein Oldsmobile. So sind wir immer mobil. Coole Sache. Wir müssen nur Benzin zahlen. Der Liter Benzin kostet hier gut 50 Eurocent Lieben Gruß an alle Autofahrer in Deutschland :-) Dafür sind die Lebensmittel teurer.
Dienstag, 6. November 2007
Die ersten Tage
Der Jetlag ist vorbei. War ohnehin nicht so schlimm. Der Rückflug in einem Jahr in die Zukunft sozusagen wird wohl unangenehmer. Die jetzigen "Noch-Praktikanten" haben uns schon ein bißchen eingeführt. Wo man einkaufen geht z.B. Das ist alles ein wenig anstrengend. Man sucht nach vertrauter Ware, wird in den seltensten Fällen fündig. Was bei Aldi in 10 Minuten geschieht, dauert hier eine gute Stunde! Gucken, übersetzten, rechnen...
Aber wir fühlen uns ganz gut hier. Alles noch ein bißchen unwirklich. Dazu begleitet uns immer noch das Filmteam. Morgen (Mittwoch) ziehen sie dann wieder ab. Das wird dann auch noch mal entspannter.
Der Flug
Um vier Uhr war die Nacht zu Ende. Aufgrund der Aufregung war es aber kein Problem aus dem Bett zu steigen. Um fünf Uhr war Onkel Manfred da und wir fuhren zum Flughafen Düsseldorf. Das Filmteam war auch schon da. Zum Glück aber noch offline. Sie drehen erst ab Landung in Tennessee.
Die Kontrollen waren alle erträglich. Die ersten 5 h Flug gut verträglich. Danach wurde Finn etwas langweilig. Wir hatten keinen Fensterplatz, aber ein netter Mann hat Finn des öfteren aus seinem Fenster gucken lassen. Nach unendlichen knapp 10 Stunden sind wir in Atlanta gelandet. Nun geht es an´s Eingemachte. Die Beamten der Einwanderungsbehörde empfangen uns. Der erste Beamte übergibt uns nach ein paar Minuten dem nächsten. Ab ins Office. Klar, eine Familie, die für ein Jahr mit Touristenvisum einreisen möchte, da gab es Klärungsbedarf. Wer hat uns eingeladen? Was machen wir in der Zeit? Wie sind wir versichert? Wie wird die Sache finanziert? Der schwarze Beamte harkte gründlichst nach. Nach einer knappen Stunde hatten wir die Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr!! Danke Jesus! David Caskey, unser Betreuer sagte uns, dass kam bis jetzt noch bei keinem Praktikanten vor – sie machen das seit 15 Jahren.
Nach dem erneuten einchecken in eine kleinere Maschine landeten wir dann unversehrt nach über 17 h und ziemlich knülle auf einem kleinen Flughafen in Tennessee. David empfing uns mit Tomy und Mary, den zwei anderen Praktikanten. Sie sind zwei Tage früher angekommen. Nach einer knappen Stunde Autofahrt wurden wir in unsere vorübergehende Wohnung geführt, wo wir dann auch irgendwann in die Falle gegangen sind.
Donnerstag, 1. November 2007
Letzte Stunden in Deutschland
Heute Nachmittag hat der Regisseur angerufen. Das Filmteam fliegt im gleichen Flieger mit! Na dann. Siegesgewiss klappert das Gebiss...
Der nächste Post kommt schon aus der "neuen Welt".
Umzug
Der Umzug ist geschafft! Eine ziemlich stressige Angelegenheit. Dazu noch das Filmteam. Gott sei Dank waren Silkes Eltern da. Sie haben 14 Tage Urlaub geopfert, um uns zu helfen. Keine Ahnung wie es ohne sie ausgesehen hätte! Einen fetten Dank an dieser Stelle. Ihr seid spitze!Am Montag habe ich dann den 7,5 Tonner in Frankfurt/Oder geholt, mit vereinten Kräften beladen und ca. 700 km nach Ulsenheim getuckert (bei 90 km/h ist Ende). Dort haben wir bei guten Freunden unseren restlichen Hausstand abgestellt, um dann auf die Minute genau 24 h später den LKW in Würzburg abzugeben. Von dort hat uns Silkes Papa abgeholt und nun verleben wir die letzten Stunden in Dorsten, bevor wir Freitag früh um 6 Uhr am Flughafen Düsseldorf einchecken.
Unser Dank in den Umzugswirren gilt hier neben besagten Eltern allen Helfern, besonders noch mal Susi, Christine, Kathi, Claudi, Mark, Martin, Christian, Thilo und Familie Haag.